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DIESSENHOFEN: Erste Hürden im Nationaltrikot

Der 16-jährige Nick Rüegg startete an der Jugendolympiade in Ungarn für die Schweiz im Hürdenlauf über 110 Meter. Der Leichtathlet war mit viel Herzblut und Motivation dabei und schaffte es auf den vierten Platz.
Nick Rüegg (Mitte) im Hürdenfinal über 110 Meter. (Bild: PD)

Nick Rüegg (Mitte) im Hürdenfinal über 110 Meter. (Bild: PD)

«Nervosität ist gut, das gehört zum Sport», sagt Nick Rüegg mit seiner ruhigen Stimme. Er sei aufgeregt gewesen, und habe sich mit seinen Trainern für die Jugendolympiade in Györ, Ungarn, gut vorbereitet. Rüegg unter- bot den geforderten Richtwert von Swiss Athletics fünfmal und verdiente sich so die Selektionierung. Der 16-Jährige trainiert beim Leichtathletik Club Schaffhausen fünf- bis sechsmal pro Woche. Dieses Pensum zieht er mit wenigen Ausnahmen seit einem Jahr so durch.

Am grossen Tag des Finals wurde nicht trainiert, dafür gab es ein gutes Frühstück und Physiotherapie. Gegen die Nervosität habe er Musik gehört und Zeitschriften gelesen. «Als es dann so weit war, wusste ich: Jetzt muss ich liefern.» Allerdings habe er immer an sich geglaubt. Für einen Podestplatz reichte es knapp nicht. «Der vierte Platz ist aber auch eine Topleistung und ich bin zufrieden.» Ausserdem absolvierte Rüegg zum ersten Mal einen Wettkampf im Nationaltrikot. «Das war sehr besonders und ich bin stolz, dass ich mein Land vertreten durfte.» Speziell war auch, dass es keinen Vorlauf, sondern nur den Halbfinal gab. Bei diesem qualifizierte sich Rüegg mit dem ersten Platz für den Finallauf. Damit wären die Erwartungen von Trainer und Sportler bereits erfüllt gewesen.

Schweizer Meisterschaft als nächstes Ziel

«Ich habe mir am Tag vor dem Halbfinal die Wettkämpfe der anderen Sportler aus unserem Team angeschaut. Das war extrem spannend für mich.» Das Team bestehend aus 48 Athleten, 25 Trainer, zwei Physiotherapeuten und einem Arzt quartierte sich für die Jugendolympiade in einem der beiden Athletendörfer ein. Ende Juli reisten die Nachwuchssportler wieder nach Hause. Rüegg hat sich in den letzten zwei Wochen Erholung gegönnt und bereitet sich nun für die Schweizer Nachwuchsmeisterschaften im September vor. Bis anhin besuchte er die 9. Klasse der Nationalen Elitesportschule Thurgau in Kreuzlingen und hat nun mit dem Sport-KV begonnen.

Sein grösstes Vorbild ist Usain Bolt. Im Hürdenlauf bewundere er jedoch alle Sportler, die es an die Weltspitze geschafft haben. «Es wäre mein Traum, vom Sport leben zu können. Er ist meine grösste Leidenschaft und ich investiere gerne so viel Zeit und Energie, solange ich mit Herzblut dabei bin.» Am meisten liebt Rüegg an seiner Sportart, dass es bis zum Schluss spannend bleibt. «Die erste Hürde entscheidet nicht das Rennen, genau das reizt mich.» (dew)

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