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DIESSENHOFEN: Autos stehen hochkant

Die Feuerwehr probte in einer Spezialübung die Bergung von verunfallten Fahrzeugen. Die zwei Szenarien lösten nicht nur bei Passanten Verwunderung aus, sondern auch bei den Einsatzkräften.
Die Feuerwehrleute versuchen das am Baum gelandete Auto sicher zu bergen. (Bild: PD)

Die Feuerwehrleute versuchen das am Baum gelandete Auto sicher zu bergen. (Bild: PD)

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Das ist nirgends so zutreffend wie bei Strassenrettungseinsätzen der Feuerwehr. Die Strassenrettungsgruppe der Feuerwehr Diessenhofen übte unter ihrem Leutnant Daniel Bättig die Sicherung von verunglückten Fahrzeugen. «Bei einem Verkehrsunfall ist diese Sicherung des verunfallten Fahrzeugs äusserst wichtig», sagt Hauptmann Stephan Keller. Bevor die Rettung des Patienten jeweils beginnen kann, müsse sichergestellt sein, dass vom Fahrzeug keine Gefahr mehr ausgehe. Sofern das Auto jedoch nicht auf allen vier Rädern steht, könne die Situation die Einsatzkräfte schnell vor Probleme stellen.

Zu genau solche Situationen ist es am vergangenen Samstag gekommen. Für die Übung wurden mit alten Abbruchautos zwei Szenarien erstellt, die von den Feuerwehrleuten gelöst werden mussten. Ein Fahrzeug fand sich hochkant stehend an einem Baum wieder, das andere auf einer Leitplanke über einem Abgrund, sich auf der Kippe vor dem Absturz befindend. Für die Übung musste die Strasse von Diessenhofen nach St. Katharinental kurzerhand gesperrt werden. «Man kann sich vorstellen, dass die Situationen nicht nur bei den Passanten für Verwunderung sorgten, sondern auch bei den Feuerwehrleuten selber», sagt Hauptmann Keller. So war beim Lösen der Aufgabe Kreativität gefordert. Alle Gruppen mussten die Situationen lösen, jedoch auf unterschiedliche Arten, «denn auch im Einsatz gibt es immer mehrere Lösungen». Deshalb ist in solcher Situation nicht nur eine klare Führung gefordert, sondern auch die zündende Idee der Einsatzkräfte. «Es ist besser, wenn man aus mehreren Lösungen die beste auswählen kann, als von Anfang an nur eine zu haben», sagt Keller.

Beschaffung eines Rettungs- und Löschfahrzeugs geplant

Kurz vor dem Mittag kam die aufwendig vorbereitete Übung dann zu einem für alle Beteiligten erfolgreichen Ende. Nach dem Einrücken und Retablieren des Materials wurde die Mannschaft entlassen. Die Übungsleitung hatte noch etwas länger zu tun, bis die Szenerien abgebaut waren und die Strasse wieder freigegeben werden konnte. Um weiterhin die Strassenrettungsaufgaben erfolgreich absolvieren zu können, ist im Moment ein neues Fahrzeug in Beschaffung. Es soll das alte Strassenrettungsfahrzeug ablösen. «Das neue Fahrzeug wird für mehrere Aufgaben ausgerüstet sein», sagt Keller. Das Rettungs- und Löschfahrzeug soll durch seine kompakte Grösse auch an technisch schwierigen Stellen wie im Schwaderloch oder Vogelsang eingesetzt werden. (red)

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