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DIESSENHOFEN: Albert, Erich und Hansjörg

Die Mitglieder des Ruderclubs tauften drei Boote mit Rheinwasser. Sie treffen sich jeweils am Sonntag- und Dienstagmorgen um sieben Uhr zum Training.
Thomas Brack
Die Töchter des Novizen Thomas Wegener erhalten Unterstützung beim Taufakt von «Spiritus Rektor» Fritz Mumenthaler. (Bild: Thomas Brack)

Die Töchter des Novizen Thomas Wegener erhalten Unterstützung beim Taufakt von «Spiritus Rektor» Fritz Mumenthaler. (Bild: Thomas Brack)

Ein lauer Wind strich an diesem Frühlingsabend über den Rhein, als die zehn Mitglieder der Rudergemeinschaft Diessenhofen mit Gattinnen und Freunden beim Henkiturm zum feierlichen Akt der Bootstaufe schritten. «Unsere Rudergemeinschaft existiert schon 36 Jahre», freute sich der «Spiritus Rektor» Fritz Mumenthaler, «und wir gleiten ohne offiziellen Vorstand und Vereinsstatuten über das Wasser des Rheins».

Und mit eben diesem Rheinwasser wurden die drei Boote getauft. Das grösste und älteste erhielt den Namen Albert. Albert Stocker hatte es selbst mit viel handwerklichem Geschick restauriert. Taufpatin war dessen Gattin Erika. Das mittlere Boot, ein Dreier, erhielt den Vornamen seines Stifters Erich Brauchli. Die jungen Töchter des Novizen Thomas Wegener stemmten die Spritzkanne zum Vergnügen der Zuschauer tapfer in die Höhe und vollzogen den Akt. Der regattataugliche Einer aus einer Berliner Werft wurde auf den Namen Hansjörg getauft. Hansjörg Grob hatte das schnittige Boot gespendet, und es oblag seiner Gattin Madeleine, es zu taufen.

Als technischer Coach amtet Martin Fehr, der auch als Trainer im Ruderclub Steckborn tätig ist. Jeden Sonntag- und Dienstagmorgen um sieben Uhr treffen sich die Ruderer zum anderthalbstündigen Training. Nebst der Konzentration auf den Takt, dem Kraft- und Ausdauertraining kommt auch der gemütliche Teil nicht zu kurz. Oft wird im Gasthaus «Schupfen» ausgiebig gefrühstückt.

Rudern ist nicht für Morgenmuffel geeignet

Wie steht es denn mit dem Nachwuchs? «Nebst den sieben langjährigen Mitgliedern gibt es zwei Novizen und einen Aspiranten», sagt Mumenthaler. Martin Fehr erwähnt, dass Anfänger zuerst einen Einführungskurs in Steckborn besuchen müssten, und dies morgens um Sieben. Dieser Sport eignet sich demzufolge nicht für Morgenmuffel. Dies aufgrund der Tatsache, dass man nur so lange rudern kann, wie die Wasseroberfläche nicht durch die von Motorbooten verursachten Wellen unruhig wird.

Thomas Brack

unterseerhein

@thurgauerzeitung.ch

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