Diesmal ohne moderne Stücke

PARADIES. Mitte September startet die elfte Saison der Konzerte in der Klosterkirche Paradies. In Zukunft soll ein übergeordnetes Thema die Konzerte verbinden.

Caspar Hesse
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Seite an Seite für die Konzerte in der Klosterkirche: Renée Franck, Arthur Bühler, Marianne Sigrist. (Bild: Caspar Hesse)

Seite an Seite für die Konzerte in der Klosterkirche: Renée Franck, Arthur Bühler, Marianne Sigrist. (Bild: Caspar Hesse)

«Saite an Seite» lautet das Motto der elften Saison der Veranstaltungsreihe «Konzerte in der Klosterkirche Paradies». Lediglich die vier Posaunisten spielen am 29. Dezember Seite an Seite, weil keine Saiten erklingen. Marianne Sigrist, zuständig für die Programmgestaltung, stellte am Montag in der Klosterkirche das neue Programm den Medien vor. Mit dabei waren die Präsidentin des Vereins der Freunde der Klosterkirche Paradies, Renée Franck, und Aktuar Arthur Bühler.

In dieser Saison werde auf moderne Stücke verzichtet. «Das kam nicht so gut an», begründet Sigrist ihren Entscheid. Da die Konzerte so verschieden sind, habe die Konzertreihe auch kein Stammpublikum. Das Einzugsgebiet belaufe sich aber bis nach Zürich, St. Gallen und Süddeutschland.

Die Konzertreihe besteht aus sechs Abenden zwischen dem 15. September und dem 16. März. Den Anfang macht der Violinist Alexander Dubach mit Paganinis 24 Capricci. Am 27. Oktober sorgen Annemieke Cantor, Ricardo Glatzmann und Nuno Miranda für südamerikanische Atmosphäre. Werke von Bach bis ins 20. Jahrhundert spielt die Violinistin Bettina Boller mit dem Akkordeonisten Srdjan Vukasinovic am 17. November.

Ein Programm mit Komponisten aus mehreren Jahrhunderten spielt auch das Take Four Guitar Quartet am 23. Februar. Den Abschluss machen Emilia Kopatchinskaja (Violine), Victor Kopatchinsky (Cymbal), Jacqueline Kopatchinsky (Bratsche) und Hans Jürgen Stuchlik (Kontrabass) am 16. März.

Die Konzerte finden jeweils sonntags um 17 Uhr statt. Doch Achtung: Die Kirche darf aus Gründen der Denkmalerhaltung nur bis 14 Grad geheizt werden. In der Kirche stehen Wolldecken zur Verfügung.

Programm und Reservation unter www.kultur-paradies.ch