Dieser Spielplatz hat es in sich

Seit gestern ist für die Kindergärtler von Wilen Nervenkitzel garantiert. Sie können sich auf dem neuen Spielplatz samt spektakulärer Rutschbahn vergnügen.

Simon Dudle
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Nervenkitzel: Die neue Rutschbahn verbindet die beiden Kindergärten. (Bild: sdu.)

Nervenkitzel: Die neue Rutschbahn verbindet die beiden Kindergärten. (Bild: sdu.)

WILEN. In den Köpfen der Kindergärtnerinnen von Wilen war die Idee schon lange. Nämlich jene, einen neuen Spielplatz zu errichten. Im vergangenen Jahr ist daraus nun Realität geworden. Der Spielplatz verbindet die beiden Kindergärten Türmli und Vogelnest dank einer rund zehn Meter langen, kurvigen Rutschbahn. Diese löste gestern bei der Einweihung bei den vier- bis sechsjährigen Kindern Nervenkitzel und bei den meisten von ihnen auch helle Freude aus.

Sicherheit als oberstes Gebot

Da die Kinder unten regelrecht aus der Röhre geschossen kamen und teilweise über den weichen Fallschutz-Belag hinaus rutschten, stellte sich die Frage, ob die Rutschbahn nicht des Guten zu viel ist. Fakt ist, dass die Anlage von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) abgenommen wurde und dem neuesten Sicherheitsstandard entspricht. Andrea Twiddy, die neue Schulpräsidentin, sagte: «Wir beobachten, wie sich die Situation entwickelt. Unser oberstes Gebot ist die Sicherheit der Kinder.» Der Spielplatz wurde während vier Wochen erbaut und kostete die Schulgemeinde rund 50 000 Franken. Die Politische Gemeinde steuert 5000 Franken bei.

Noch ein Spielplatz

Auf dem Spielplatz soll die motorische, geistige, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder gefördert werden. Noch während der Einweihung war schon das nächste Projekt aktuell. Wohl im Frühjahr 2013 wird auf dem Areal der Primarschule ein weiterer Spielplatz errichtet. Aus den Plänen geht hervor, dass auch dieser eine Rutschbahn haben wird. Ob diese gebaut wird, steht aber noch nicht definitiv fest.