Diese Gefahren könnten den Thurgau treffen

Drucken
Teilen

Analyse Der kantonale Gefahrenkatalog beinhaltet 21 Risikoszenarien. Es handelt sich dabei um die schlimmsten noch anzunehmenden glaubwürdigen Szenarien. Der Gefahrenkatalog ist eine Momentaufnahme und deshalb nicht abschliessend. Zahlen und Häufigkeiten sind nicht absolut, sondern von Experten geschätzte Durchschnittsangaben.

Naturgefahren:

·Hochwasser See und Hochwasser Fluss: bis zu 400 Millionen Vermögensschaden. Häufigkeit: alle 200 Jahre

·Starkniederschlag/Rutschungen: wenig Verletze, bis zu 10 Tote und etwa 120–400 Millionen Vermögensschäden

·Sturm, Orkan oder Kältewelle: bis zu 120 Millionen Schaden

·Trockenheit, Hitze und Waldbrand: bis zu 100 Todesopfer, grosser Schaden an Agrar- und Waldflächen sowie Energieunterbrüche sind die Folgen

·Erdbeben: bis zu 300 Tote, riesige Vermögensschäden (1,2 Milliarden), Unterbruch der Lebensmittelversorgung, Energieunterbruch, Reduktion der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie Einschränkung von Ordnung und Sicherheit. Durchschnittliche Häufigkeit: einmal in 1300 Jahren. Es wäre das schlimmste Ereignis, das den Thurgau treffen könnte.

·Schadenorganismen: geringes Risiko mit geringem Schaden

Technische Gefahren:

·Stromausfall: hauptsächlich Reduktion der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Unterbruch der Lebensmittelversorgung. Stromausfall bedingt Unterbruch von Kommunikationssystemen.

·Grossbrand/Explosion: etwa 30 Tote und Verletzte

·Unfall (Flugzeugabsturz): bis zu 300 Todesopfer

·Unfall Gefahrengut: geringe Schäden, durchschnittliche Häufigkeit: alle drei Jahre

·Unfall in stationären Anlagen eines chemischen Betriebs: alle 10000 Jahre mit bis zu 30 Toten, 300 Verletzten und über 200 Millionen Gesamtschaden

Gesellschaftliche Gefahren:

·Pandemie/Epidemie: Knappheit von Heilmitteln, bis zu 300 Tote und 1000 Kranke

·Tierseuchen: bis zu 800 Millionen Gesamtschaden

·Massenpanik: 100 Todesopfer

·Flüchtlingswelle: 2,4 Milliarden Personen sind betroffen. Einschränkung von Ordnung und innerer Sicherheit. Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios hat zugenommen.

·Innere Unruhen: vergleichbar mit Flüchtlingswelle

·Cyberangriffe: 800 Millionen Schaden wegen Vertrauensverlust in den Staat

·B-Terrorismus (Anthrax-Anschlag): etwa 30 Todesopfer

·C-Terrorismus (Chemische Waffen wie Nervengifte): bis zu 100 Todesopfer (sba)

Hinweis

www.aba.tg.ch