Die Wirtschaft und der Erste Weltkrieg

FRAUENFELD. In der Sonderausstellung «14/18 – Die Schweiz und der Grosse Krieg» im Alten Zeughaus Frauenfeld bietet das Historische Museum Thurgau kommenden Samstag, 23. Juli, um 15 Uhr eine öffentliche Führung an. Sie trägt den Titel «Thurgauer Wirtschaft. Von Verlusten und Profiteuren».

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FRAUENFELD. In der Sonderausstellung «14/18 – Die Schweiz und der Grosse Krieg» im Alten Zeughaus Frauenfeld bietet das Historische Museum Thurgau kommenden Samstag, 23. Juli, um 15 Uhr eine öffentliche Führung an. Sie trägt den Titel «Thurgauer Wirtschaft. Von Verlusten und Profiteuren». Ausstellungsführerin Carmen Aliesch erläutert dabei die einschneidenden wirtschaftlichen Folgen, die der Erste Weltkrieg für den Kanton hatte. Ab dem späten 19. Jahrhundert befindet sich die europäische Wirtschaft im Aufschwung. Aufwendig gefertigte Spitzentücher, welche die Besucherinnen und Besucher während der Führung aus nächster Nähe betrachten können, zeugen von der wirtschaftlichen Blüte – auch im Thurgau.

Der Bruch folgt 1914

Der grosse Knall folgt im Sommer 1914 mit dem Ausbruch des Krieges. In den Schweizer Fabriken fehlt nach der Mobilmachung ein Grossteil der Arbeitskräfte. Produktionsunterbrüche und Konzernschliessungen sind die Folge. Den Thurgau als Industrieregion trifft es dabei besonders hart. Gewisse Industriezweige im Kanton profitieren aber auch von der prekären Situation in Europa. Diese Facetten des Ersten Weltkriegs und die Auswirkungen auf den Thurgau sind Thema der Führung. (red.)

Es ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.