Die SP ist in den Städten eine Macht

Die Thurgauer SP hat ihre Wählerschaft vor allem in städtisch geprägten Gebieten und in Gemeinden an Bodensee und Rhein. In Kreuzlingen ist sie sogar stärkste politische Kraft. Im Hinterthurgauer Bezirk Münchwilen fallen die Sozialdemokraten ab.

Christian Kamm
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FRAUENFELD. Ganze 7,7 Prozent Wähleranteil verzeichnete die SP bei den letzten kantonalen Wahlen im Bezirk Münchwilen. Lediglich in Sirnach reichte es mit 10,7 Prozent überhaupt für ein zweistelliges Resultat. Den stärksten Rückhalt geniesst die vierte Kraft in der Thurgauer Parteienlandschaft umgekehrt in den Städten. Allen voran Kreuzlingen, wo die SP nicht nur ihr bestes Resultat eingefahren hat (24,3 Prozent), sondern auch stärkste Partei ist. In Arbon hat die SP einen Wähleranteil von 20,3 Prozent und in Frauenfeld 19,4. Auf über 20 Prozent Wähleranteil zählen kann sie auch in Diessenhofen, Matzingen und Steckborn. Vergleichsweise wenig Sukkurs geniessen die Sozialdemokraten dagegen in den Städten Weinfelden (11,7 Prozent) und Amriswil (11,2).

Kantonal bei 13,1 Prozent

Wie die Stadt so der Bezirk: Mit 17,5 Prozent ist die SP im Bezirk Kreuzlingen am erfolgreichsten unterwegs, gefolgt von den Bezirken Frauenfeld (15,5 Prozent), Arbon (14,2) und Weinfelden (10,2). Über den ganzen Kanton ergibt das eine Parteistärke von 13,1 Prozent.