Die Sekundarschule zog vor zehn Jahren ins Feldbach

STECKBORN. Im Februar 2004 startete der Unterricht der Sekundarschule Steckborn nach den Wintersportferien in den neuen Räumen. Nach jahrelanger Planung um den richtigen Standort erhielt die Sekundarschulgemeinde im Dezember 2001 die Zustimmung zum Baukredit.

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STECKBORN. Im Februar 2004 startete der Unterricht der Sekundarschule Steckborn nach den Wintersportferien in den neuen Räumen. Nach jahrelanger Planung um den richtigen Standort erhielt die Sekundarschulgemeinde im Dezember 2001 die Zustimmung zum Baukredit. Der Spatenstich erfolgte im Juni 2002. Die Bauphase ging zügig voran, so dass im Januar 2004 gezügelt wurde. «Das Schulteam schätzt die grosszügigen Räumlichkeiten und die gute Infrastruktur», schreibt Schulpräsidentin Elsbeth Ruppen.

Gesunde Finanzen

Eines der strategischen Ziele der Behörde ist eine gesunde Finanzlage. Die Finanzierung des Neubaus belastete die Schulrechnung. Bei degressiver Abschreibung wäre vor allem in den ersten Jahren mit grossen Aufwänden zu rechnen gewesen. Gleichzeitig waren dies auch die Jahre mit den höchsten prognostizierten Schülerzahlen. Darum entschied die damalige Sekundarschulbehörde, den Neubau linear abzuschreiben. So konnte vermieden werden, dass die höchsten Besoldungs- und Betriebskosten grosse Bilanzfehlbeträge verursachten und die Steuern massiv erhöht werden mussten. Dank der guten Steuererträge wurden in den Folgejahren mehrmals ausserordentliche Abschreibungen getätigt.

Steuerfuss soll sinken

In den Jahren 2005 bis 2009 musste der Steuerfuss moderat auf 48 Prozent angepasst werden. Im Gegenzug reduzierte die Primarschulgemeinde ihren Steuerfuss, so dass der Gesamtsteuerfuss innerhalb der vom Kanton vorgesehenen 105 Prozent lag. Die Steuerfüsse der beiden Schulgemeinden waren damals gekoppelt. Bereits 2010 senkte die Sek ihren Steuerfuss wieder, inzwischen auf 38 Prozent. Aufgrund der guten Jahresrechnung plant die Sekundarschulbehörde eine weitere Senkung von zwei Steuerprozenten. Sie wird diesen Antrag an der Gemeindeversammlung stellen.

Im Herbst wurde die Schule Feldbach vom kantonalen Evaluationsteam unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Der Schule Feldbach wird eine hohe Qualität bescheinigt. Speziell hervorgehoben werden das gute Klima auf allen Ebenen und das überdurchschnittliche Engagement aller Beteiligten. (red.)

Schulgemeindeversammlung ist am 31. März in Mammern.

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