Die Schweizer Jugend warf in Aadorf ihre Körbe

Am Sonntag spielte die Korbball-Jugend U14 und U16 aus 80 verschiedenen Orten in Aadorf um die Schweizer Meisterschaften.

Kurt Lichtensteiger
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AADORF. OK-Präsident Hans-Peter Meier verliess sich bei unsicherer Wetterprognose auf sein Bauchgefühl. Ein bewölkter Himmel und durchaus angenehme Temperaturen bescherten den Buben und Mädchen schliesslich ideale äussere Bedingungen, zumindest bis in den frühen Nachmittag hinein. Ganz zur Freude auch von Margrit Buri, Fachbereichsleiterin Korbball des Schweizerischen Turnverbandes. «Das ist für mich jedes Jahr der schönste Anlass. Schliesslich ist da der Nachwuchs am Werk, sozusagen die Zukunft des Korbball-Sports», sagte die Bernerin.

Aus ländlichen Gebieten

Auf den verschiedenen Plätzen ging es derweil engagiert zu und her. Nicht aus Zürich, Basel oder Bern, auch nicht aus der Westschweiz und dem Tessin, sondern aus 80 ländlichen Orten wie Büsingen, Mettendorf, Boswil, Oberfrick, Nunningen, Erlen, Pfyn und Neuenkirch stammten die jungen Korbballer. Von dort, wo das sportliche Angebot nicht so reichhaltig ist wie in den Städten. In Turnvereinen werde vielfach Korb- oder Faustball gespielt. Stehe im Faustball die Dynamik im Vordergrund, so werde beim Korbball mehr Bewegung gefordert. Und das mache das Spiel so spannend, sagte ein Turnriegenleiter.

Dank vom Zentralvorstand

Zeugen des sportlichen Geschehens waren auch verschiedene Ehrengäste, Behördemitglieder, Sponsoren und Verbandsvertreter, die zu einem vormittäglichen Apéro eingeladen waren. Kurt Egloff vom Zentralvorstand des STV bedankte sich beim Organisator, den Turnenden Vereinen Aadorf, für die Übernahme des Anlasses.