Die Reformation im Gerichtssaal

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Vortrag Der Berner Professor André Holenstein kommt mit einer provokativen These in den Thurgau. Am Mittwoch, 12. April, stellt er um 18 Uhr im Schloss Frauenfeld zur Debatte, ob die Reformation eine fundamentalistische Revolution war. Der Abendvortrag gehört zum Jahresprogramm des Historischen ­Museums Thurgau «Zwing & Zwang».

«Der Gerichtssaal von Schloss Frauenfeld ist schliesslich auch der passendste Ort, an dem die äusserst spannenden Ereignisse nach Zwinglis Reformation veranschaulicht werden können», teilt das Museum mit. Im Thurgau wurde ein teilweise gewalttätiger Konflikt ausgetragen zwischen Zürich und der Eidgenossenschaft. Da der Gerichtssaal damals Sitz des Landvogts und des Landgerichts war, wo die bedeutenden Fälle verhandelt wurden, findet der Abendvortrag also wahrhaft am Ort des Geschehens statt. (red)