Die nächsten acht NExT verkauft

BUSSNANG. Stadler Rail liefert dem Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) acht weitere NExt-Niederflurzüge. Der Auftrag für die RBS hat ein Volumen von 64 Millionen Franken.

Stefan Borkert
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Bewährt: Die NExT-Züge sind auf die Bedürfnisse des Regionalverkehrs Bern–Solothurn zugeschnitten. (Bild: zVg)

Bewährt: Die NExT-Züge sind auf die Bedürfnisse des Regionalverkehrs Bern–Solothurn zugeschnitten. (Bild: zVg)

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn schafft weitere acht Niederflur-Express-Triebzüge (NExT) an. Das teilt die Stadler Rail AG mit. Der RBS löst damit eine bereits bestehende Option ein. Seit 2009 sind die ersten sechs dieser modernen Fahrzeuge aus dem Hause Stadler erfolgreich zwischen Solothurn und Bern im Einsatz. Dank den sechs seit 2009 im Einsatz stehenden NExT konnte der RBS den Fahrplan zwischen Solothurn und Bern morgens und abends in der Spitzenzeit verdichten.

Um der stetig wachsenden Nachfrage im Korridor Bern- Solothurn auch in den kommenden Jahren entsprechen zu können, benötigt der RBS weitere Triebzüge. Mit den acht zusätzlichen NExT werden künftig zwischen den Kantonshauptstädten nur noch moderne, 120 Stundenkilometer schnelle Züge fahren. Die neuen acht Niederflurzüge kosten rund 64 Millionen Franken.

Alte Züge ersetzen

Die knapp 20jährigen Fahrzeuge, die heute neben den NExT zwischen Solothurn und Bern verkehren, wird der RBS komplett modernisieren und ab 2014 auf der Linie S8 einsetzen. Sie werden dort die ältesten S-Bahn-Fahrzeuge des RBS aus den 1970er-Jahren ersetzen. Mit dieser Rochade können auf der S8 künftig längere Züge mit rund 20 Prozent höherer Kapazität verkehren, und der Fahrplan kann ausgebaut werden, heisst es im Communiqué weiter.

Hans Amacker, Direktor des RBS, sagt: «Unsere ersten sechs NExT sind sehr beliebt und haben sich im täglichen Einsatz bewährt.» Die NExT sind klimatisiert und mit Videoüberwachung, Notrufstellen und einer Brandmelde- und Löschanlage ausgestattet. Ausserdem sind die Fahrzeuge durchgehend begehbar. Den Reisenden stehen total 154 Sitzplätze, davon 18 in der ersten Klasse, sowie 289 Stehplätze zur Verfügung. Die neuen Züge werden 2013 geliefert.

Spuhler freut sich

Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group, ist stolz auf diesen weiteren Auftrag: «Die Einlösung dieser Option für weitere acht NExT ist ein Beweis dafür, dass der RBS mit den seit zwei Jahren im täglichen Betrieb stehenden Fahrzeugen sehr zufrieden ist.»

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