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Die letzte legale Hexenhinrichtung

Anna Göldi wurde 1734 in armen Verhältnissen geboren. Sie musste sich ihren Lebensunterhalt als Dienstmagd verdienen. Im Jahr 1780 trat sie die Stelle bei Dr. Tschudi in Glarus an. Nachdem Stecknadeln (Gufen) in der Milch der Tochter Tschudis gefunden wurde, wurde Göldi verdächtigt und fortgejagt. Die Gesundheit der Annamaria, genannt Annemigli, verschlechterte sich. Sie begann Nägel zu spucken und «sonderbares Zeug» zu reden. Man sperrte Göldi in Kettenhaft und glaubte, dass nur die Täterin das Kind heilen könnte. Als sich Annemiglis Zustand nach Göldis Behandlung verbesserte, galt dies als Beweis für deren Schuld. Nach mehreren Verhören gestand Göldi unter Folter, mit Hilfe des Teufels das Kind vergiftet zu haben. Sie wurde am 18. Juni 1782 hingerichtet. Der Fall rief europaweit Aufsehen auf. (dew)

www.annagoeldi.ch

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