Die Leimackerstrasse ist auch ein Skulpturenweg

AADORF. Über ein Dutzend Skulpturen, seien es Tänzerinnen und Tänzer in einem Privatgarten, Standfiguren an Strassenverengungen oder an anderer Stelle, scheinen sich auf lehmigem Boden – Leimacker ist von Lehmacker abgeleitet – wohl zu fühlen.

Kurt Lichtensteiger
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Eine Anwohnerin mit künstlerischem Flair ist für die Verschönerung verantwortlich. Wohl zur Freude mancher Passanten, die sich an den ausdrucksvollen Figuren erfreuen können. Aus der Herstellung der Objekte macht die Kunstschaffende kein Berufsgeheimnis. Diese enthalten im Kern ein Gerüst aus Armierungseisen, gefolgt von einem Drahtgitter, gefüllt mit Zeitungspapier und abschliessendem wetterfestem Zementmörtel. Die verschiedenen Motive regen zum Nachdenken an, drücken Lebensfreude, Zuversicht, Hoffnung und Balance aus. Man kann sich mit den Kunstwerken auseinandersetzen. Interpretationen sind der Phantasie überlassen. Dennoch bieten vereinzelte Inschriften mögliche Hilfestellungen.

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