«Die Initiative ist extrem unfair»

FRAUENFELD. Die Grünliberalen der Stadt Frauenfeld hielten ihre Mitgliederversammlung ab. Die Partei sprach sich gegen die Initiative «200 000 Franken sind genug» aus.

Mario Tosato
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Michael Spring mit Gemeinde- und Kantonsrat Stefan Leuthold. (Bild: Mario Tosato)

Michael Spring mit Gemeinde- und Kantonsrat Stefan Leuthold. (Bild: Mario Tosato)

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Grünliberalen Partei (GLP) Bezirk Frauenfeld stellte Stefan Leuthold, Gemeinderat Frauenfeld, den Gegenvorschlag zur Initiative «200 000 Franken sind genug» vor. Laut den Initianten der Initiative ist die Entlöhnung des Frauenfelder Stadtrates exorbitant zu hoch. Sie fordern den sorgsamen Umgang mit dem Steuerfranken und sprechen sich gegen überrissene Gehälter aus.

Einstimmig für Gegenvorschlag

Wie Leuthold erklärt, macht der Gegenvorschlag die Löhne transparent. Der Gegenvorschlag beinhalte einen guten Lohn für gute Arbeit. Die Initiative sei extrem unfair, fordere sie doch eine Lohnreduktion während der laufenden Legislatur, zudem sei sie willkürlich und sachlich nicht begründbar. Die stimmberechtigten Parteimitglieder aus Frauenfeld stimmten dem Gegenvorschlag einstimmig zu.

Aus dem Grossen Rat berichteten die GLP-Kantonsräte Esther Kuhn, Mammern, und Stefan Leuthold, Frauenfeld, über die Pensionskassensanierung der Kantonsangestellten. Weiter beschäftige sich der Grosse Rat unter anderem mit den Finanzen, dem Staatshaushalt und dem Budget.

Bosshart tritt zurück

Durch die starke berufliche Belastung erklärte Raphael Bosshard seinen Rücktritt als Bezirkspräsident. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Vizepräsident Michael Spring gewählt. Bosshard ist künftig für die Finanzen der GLP Bezirk Frauenfeld verantwortlich.

Weiter wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Esther Kuhn, Stefan Leuthold und Lucas Orellano für zwei weitere Amtsjahre bestätigt.