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Die Grünliberalen werben mit Prominenz

Die Zürcher GLP-Ständerätin Verena Diener besuchte die Grünliberale Partei des Kantons Thurgau zu ihrem Wahlauftakt. Die «wirtschaftsfreundlichste» Partei zeigt sich zuversichtlich, dass sie den Nationalratssitz von Thomas Böhni halten kann.
Christof Lampart
Nicht nur die Thurgauer Kandidaten, sondern auch die Zürcher GLP-Ständerätin Verena Diener (vierte von links) will sich dafür einsetzen, dass der Thurgauer GLP-Nationalratssitz erhalten bleibt. (Bild: Christof Lampart)

Nicht nur die Thurgauer Kandidaten, sondern auch die Zürcher GLP-Ständerätin Verena Diener (vierte von links) will sich dafür einsetzen, dass der Thurgauer GLP-Nationalratssitz erhalten bleibt. (Bild: Christof Lampart)

FRAUENFELD. Für einmal waren die Thurgauer nicht unter sich, denn auch die scheidende Zürcher GLP-Ständerätin Verena Diener gab sich beim Wahlkampfauftakt der GLP Thurgau die Ehre. Die Partei hatte ins Frauenfelder Restaurant Blumenstein eingeladen. «Das ist mein einziger Wahlkampfauftritt ausserhalb Zürich», sagte sie. «Ich bin gekommen, weil meine Enkel im Thurgau wohnen, und ich denke, dass nicht nur sie es verdient hätten, dass die gute GLP-Politik aus dem Thurgau in Bern fortgeführt wird», sagte Diener. Sie gab sich zuversichtlich, betonte aber, dass der Kampf um den Thurgauer GLP-Sitz nur dann erfolgreich sein könne, wenn die Partei genug Listenstimmen auf sich vereinigen könne.

«Verzahnung ist wichtig»

GLP-Nationalrat Thomas Böhni erklärte, dass die Mobilität einen wichtigen Teil der Energiewende darstelle, verbrauche doch der Verkehr schweizweit 30 Prozent aller benötigten Energie. «Als Ingenieur liegt mir die Verkehrspolitik am Herzen. Eine bessere Verzahnung von Langsamverkehr und öV ist wichtig, damit das übrige Verkehrsaufkommen in Grenzen gehalten werden kann.» Die GLP stehe für Themen wie Energieeffizienz, Innovation und Wirtschaftsfreundlichkeit ein, betonte Böhni und verwies im gleichen Atemzug darauf, dass er selbst intensiv an der Etablierung von neuen Treibstoffen arbeite. «Da schaffe ich als Politiker vernetzt mit Forschung, Entwicklung und Industrie zusammen.» Architekturstudentin Irina Meyer will die Natur schonen und die Agglomerationen aufwerten, «indem wir in den Städten noch vermehrt verdichtet bauen». Textilunternehmer Ueli Fisch betonte, dass die GLP «die wirtschaftsfreundlichste Partei ist und dennoch nicht auf Kosten der Natur politisiert». Das sei nicht seine Wunschvorstellung, sondern vom Wirtschaftsmagazin «Bilanz» festgestellt worden. In dessen Rangliste, die alle 200 Nationalräte auf ihre Wirtschaftspolitik hin untersucht habe, liegt Böhni auf Rang 8. Deshalb sei es «unverständlich», dass weder die IHK Thurgau noch der Gewerbeverband Thurgau die GLP-Kandidaturen unterstützten.

Eine Stimme und ein Gesicht

Ständeratskandidat Klemenz Somm freute sich, dass seine Kandidatur auf positives Echo gestossen ist. «Der Thurgau ist zwar konservativ, aber eben nicht nur – das durfte ich bei meinen Auftritten spüren. Ich möchte diesem weltoffeneren Thurgau im Ständerat eine Stimme und ein Gesicht geben.»

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