Die Grünen treten mit den zwei Bisherigen an

Oftmals sind die Ergebnisse der Nationalratswahlen ein Indiz dafür, wie der ein halbes Jahr später stattfindende Wahlgang für den Kantonsrat ausgeht. Bei den Grünen im Hinterthurgau hofft man, dass es nicht so ist.

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Oftmals sind die Ergebnisse der Nationalratswahlen ein Indiz dafür, wie der ein halbes Jahr später stattfindende Wahlgang für den Kantonsrat ausgeht. Bei den Grünen im Hinterthurgau hofft man, dass es nicht so ist. Präsident Beat Imhof sagt: «In den vergangenen Jahren haben wir im Kanton oft deutlich besser abgeschnitten als für Bern, wo wir im Nationalrat zwar keinen Vertreter stellen, wir lokal aber gut verankert sind.»

Vier Personen doppelt

Schon seit mehreren Legislaturen sind die Grünen des Bezirks Münchwilen mit zwei Personen im Kantonsrat vertreten, seit 2012 mit dem Thurgauer Pro-Natura-Präsidenten Toni Kappeler aus Münchwilen und Kurt Egger, Präsident der Grünen Thurgau. Das erklärte Ziel der Partei ist, diese beiden Sitze zu verteidigen. «Dieses Vorhaben ist nicht unrealistisch. Die beiden bekannten Gesichter sollten uns einige Stimmen bringen», sagt Imhof. Von den 18 Personen auf der Liste werden vier kumuliert. Neben den beiden Spitzenkandidaten Kappeler und Egger sind es Alena Schmidt (Vorstandsmitglied der Jungen Grünen des Kantons Thurgau) und der Eschliker Gemeinderat Bernhard Braun, der sich im Verlauf des Jahres entschieden hat, den Grünen beizutreten.

Drei «Pärchen»

Studiert man die Liste der Grünen, so stellt man fest, dass gleich dreimal ein Kandidaten-Duo aus der gleichen Familie stammt. Wie schon vor vier Jahren kandidieren der Sirnacher Gemeinderat Andreas Schmidt und seine Tochter Alena. Der ehemalige Kantonsrat Beat Imhof ist mit seinem Sohn Lukas genau so auf der Liste zu finden wie die Geschwister Helena und Matthias Kreier aus Lommis und Oberwangen.

Noch offen ist, ob die Grünen eine Listenverbindung eingehen werden. Laut Imhof wäre die SP «eine gute Option».

Weiter kandidieren: Bernhard Wettstein (Wängi), Regula Wendel (Wiezikon), Barbara Schmid (Wilen), Isabella Stäheli (Eschlikon), Regula Stricker (Wängi), Heidi Hosp (Fischingen), Heiner Kick (Wilen), Kurt Gnehm (Aadorf) und Nick Schnell (Oberwangen). (sdu)

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