Die grossen Unbekannten

Wie auch alle anderen Parteien im Kanton ist die SP Thurgau gespannt, wie sich die Neueinteilung der Bezirke auf die Wahlergebnisse auswirken wird. Sie geht davon aus, dass sie vor allem für kleine Parteien eine Chance darstelle.

Drucken
Teilen

Wie auch alle anderen Parteien im Kanton ist die SP Thurgau gespannt, wie sich die Neueinteilung der Bezirke auf die Wahlergebnisse auswirken wird. Sie geht davon aus, dass sie vor allem für kleine Parteien eine Chance darstelle.

Selber verspürt die SP Thurgau eine leichte Besorgnis in Bezug auf die Wiederwahl der Kandidaten aus den sogenannten Randregionen. «Es ist sehr wichtig, dass alle Regionen im Kantonsparlament vertreten sind», sagt Parteipräsidentin Barbara Kern. Die bestehende Fraktion sei auch nach Fachwissen zusammengesetzt. «Deshalb ist es besonders wichtig, dass sämtliche Bisherigen wiedergewählt werden.»

Schwierig einzuschätzen sei auch der Einfluss der neuen Parteien. «Wir gehen davon aus, dass uns die GLP keine Stimmen wegnimmt.»

Allerdings befürchtet die Parteileitung der SP, dass die neue Partei ihren Partner im Grossen Rat, die Grüne Partei, Sitze kosten könnte. Weniger Sorgen macht sie sich wegen der BDP. Diese würde kaum in ihrem Wählersegment Stimmen holen, meint Kern. (win)