Die Feuerwehr lockt die Massen an

Der Tag der offenen Tür der Feuerwehr Frauenfeld stiess auf grosses Interesse. Mehr als 2000 Besucher schauten ins Feuerwehrdepot oder den Vorführungen auf dem Marktplatz zu. Die Feuerwehr nutzt das 150-Jahr-Jubiläum, um sich zu präsentieren statt sich gross zu feiern.

Markus Zahnd
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Rettung aus dem Unfallauto: Die Frauenfelder Feuerwehr zeigt auf dem Marktplatz einen Teil ihres Könnens. (Bild: Nana do Carmo)

Rettung aus dem Unfallauto: Die Frauenfelder Feuerwehr zeigt auf dem Marktplatz einen Teil ihres Könnens. (Bild: Nana do Carmo)

FRAUENFELD. Es ist ein Tag ohne grosses Aufheben, ohne Feuerwerk und Festreden. Statt sich selber über alle Massen zu feiern, nutzt die Feuerwehr Frauenfeld das 150-Jahr-Jubiläum als Chance, sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Und das mit grossem Erfolg. Denn mehr als 2000 Besucher – vorwiegend Familien mit sehr interessierten Kindern – kamen am Samstag an den Tag der offenen Tür.

Kinder fragen und staunen

«Die Besucherzahl hat unsere Erwartungen sogar übertroffen. Es ist schön zu spüren, welchen Rückhalt die Feuerwehr bei der Bevölkerung geniesst», sagt Feuerwehrkommandant Fabrizio Hugentobler zufrieden. Die Feuerwehrleute zeigen am Samstag aber auch, dass sie den grossen Rückhalt verdienen. Sie beantworten die unzähligen Fragen von Kindern und Erwachsenen mit grosser Geduld. «Unter anderem wurde oft die Frage gestellt, ob wir eine Berufsfeuerwehr seien», sagt Hugentobler.

Die Antwort lautet zwar nein, die rund 120 Frauenfelder Feuerwehrleute sind deswegen aber keineswegs Amateure. Das zeigen sie auf dem Marktplatz. Dort demonstriert eine Gruppe, wie man Personen aus einem Auto befreit. Und die Jugendfeuerwehr löscht gekonnt Brände.

Nicht alle trauen sich

Die Besucher können aber auch einen Blick ins Feuerwehrdepot werfen. Das ist besonders bei den Kindern beliebt, die auch einmal ans Steuer der grossen Löschfahrzeuge sitzen dürfen. Schon das trauen sich aber nicht alle. Und noch mehr Mut braucht es, um auf dem Marktplatz tatsächlich in den Korb der Autodrehleiter einzusteigen und sich auf rund 30 Meter Höhe hinauf befördern zu lassen.

Mit der Autodrehleiter ging es in schwindelerregende Höhe. (Bild: Nana do Carmo)

Mit der Autodrehleiter ging es in schwindelerregende Höhe. (Bild: Nana do Carmo)

Die Fahrt im Oldtimer ist äusserst beliebt. (Bild: Nana do Carmo)

Die Fahrt im Oldtimer ist äusserst beliebt. (Bild: Nana do Carmo)