Die Feldbachhallen sind gefallen

Der Rückbau der alten Feldbachhallen in Steckborn ist weit fortgeschritten. Im Mai oder Juni wollen die Baurechtnehmer mit der Überbauung Nautilus beginnen. Der Verkauf der Wohnungen und Gewerbeflächen ist lanciert.

Barbara Hettich
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Steckborn. Die alten Hallen stehen nicht mehr: Der Blick ist frei vom Oberstufenzentrum bis zum alten Verwaltungsgebäude des Feldbachareals. «Man sieht erst jetzt, wie gross dieses Areal ist und welch schönes Haus das alte Verwalterhaus ist», sagt eine Spaziergängerin und bleibt bewundernd stehen. Das Verwaltungsgebäude darf auch stehenbleiben, wird saniert und künftig für die Infrastruktur des Hafens gebraucht.

Zwei Jahre Bauzeit

Mit einem offiziellen Hammerschlag hatte die Stadt die Rückbauarbeiten Anfang Februar eröffnet. Nach erfolgtem Abbruch wird die Stadt das Gelände der Baugesellschaft Feldbach übergeben, welche im Baurecht 37 Wohnungen und 4500 Quadratmeter Gewerbefläche realisieren will. Wenn alles optimal läuft, dann wollen die Baurechtnehmer Ende Mai oder Anfang Juni mit dem Bau beginnen. Gemäss Aussagen von Felix Rütimann, Vertreter der Baugesellschaft, werde man erst die Fundationen in Angriff nehmen. Der Baugrund sei nicht überall gut, Pfählungen seien notwendig. Rütimann rechnet mit einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren.

Vermarktung läuft

Die Vermarktung der Wohnungen ist unter www.nautilus-steckborn.ch lanciert. Die Wohnungen mit direktem Blick auf den See und Hafen sind zwischen 85 und 185 Quadratmeter gross. Der Preis der Wohnungen richtet sich nach der Grösse der Wohnung und den Ausbauwünschen der künftigen Eigentümer.

Noch aber sind die Abbrucharbeiten nicht abgeschlossen. Der Bagger gräbt sich vom Hafen her in die untere Etage. Alles muss weg mit Ausnahme des unteren Teils der Bulant-Halle. Diese soll nach einer Sanierung den Seglern für die Jugendförderung zur Verfügung stehen.

Der Bagger gräbt sich in die untere Etage. Die letzten Mauern fallen. Nur der untere Teil der Bulant-Halle (r.) darf stehen bleiben. (Bilder: Barbara Hettich)

Der Bagger gräbt sich in die untere Etage. Die letzten Mauern fallen. Nur der untere Teil der Bulant-Halle (r.) darf stehen bleiben. (Bilder: Barbara Hettich)