Die FDP will Gas geben

Mit Schwingerkönig Jörg Abderhalden nimmt die FDP Schwung auf fürs Wahljahr. Die Jungfreisinnigen nennen ihr Programm «Haus der Freiheit».

Claudia Schumm
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Politik trifft auf Sport: Lukas Weinhappl, Marcel Schuler, Jörg Abderhalden, Walter Schönholzer. (Bild: Claudia Schumm)

Politik trifft auf Sport: Lukas Weinhappl, Marcel Schuler, Jörg Abderhalden, Walter Schönholzer. (Bild: Claudia Schumm)

WARTH. FDP-Kantonalpräsident Walter Schönholzer fokussiert ganz auf die eidgenössischen Wahlen im kommenden Jahr. Dabei stünden die Werte Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt im Zentrum. «Unsere Kandidaten verfügen über einen breiten Erfahrungsschatz und stehen mit beiden Beinen auf dem Boden. Sie erkennen nicht nur die Probleme, sondern präsentieren auch Lösungen, die funktionieren», sagte er am Samstag an der Liberalen Herbsttagung, zu der die Jungfreisinnigen in die Kartause Ittingen einluden.

Haus der Freiheit als Programm

Über 100 Parteimitglieder der FDP Thurgau folgten der Einladung der Jungfreisinnigen – darunter auch die gesamte kantonale Politprominenz der FDP. Als Gast war Jörg Abderhalden, dreifacher Schwingerkönig und Schweizer des Jahres 2007, anwesend. Begleitet von seiner Tochter Lynn referierte er zum Thema «Mit Disziplin zum Erfolg».

Marcel Schuler, OK-Präsident der Herbsttagung und Vorstandsmitglied der Thurgauer Jungfreisinnigen, dankte den Mitgliedern für ihr Engagement. Er forderte die Anwesenden auf, offen für Neues zu sein, das Bewährte aber beizubehalten und zu agieren, statt zu reagieren.

Lukas Weinhappl, Präsident der Thurgauer Jungfreisinnigen, präsentierte den Anwesenden das neue Parteiprogramm mit dem Namen «Haus der Freiheit». «Wir sind gegen überflüssige Bevormundungen und Zwänge, welche die Bürger in ihrer persönlichen Freiheit einschränken», betonte Weinhappl.

Ziel nie aus den Augen verlieren

In seinem Referat berichtete Jörg Abderhalden über die Hochs und Tiefs seiner Sportlerkarriere und schlug immer wieder den Bogen zur Politik. Der dreifache Schwingerkönig riet den Anwesenden, das Ziel nie aus den Augen zu verlieren «und richtig Gas zu geben, wenn es gut läuft, aber auch aufzustehen, wenn man liegen bleibt».