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Die Energiewende in Deutschland – Blick über den Teich

Vor der Parolenfassung liessen sich die rund 60 an der Versammlung anwesenden FDP-Mitglieder von Informationen berieseln. Ulf Ilg, Maschinenbauingenieur aus dem deutschen Karlsruhe, wagte einen «kritischen Blick über den Teich». Die Energiewende in Deutschland bezeichnet er grösstenteils als Fehlentwicklung. Besonders die staatliche Förderung der Windenergie. So werde in windarmen Regionen, besonders in Schweizer Nachbarschaft, der Bau von Windrädern finanziell gefördert. «Als typisches Schwachstromgebiet ist Baden-Württemberg für Windkraft völlig ungeeignet», sagt Ulf Ilg. Von der Subventionspolitik profitierten nur private Investoren, nicht die Unternehmen, nicht die Privaten. «Die Strompreise für deutsche Haushalte haben sich seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt.» Zuletzt beleuchtet der deutsche Ingenieur die Energiepolitik der Schweiz.

«Die Schweiz ist wie ­Baden- Württemberg kaum für die Windenergie geeignet», sagt er. Er empfehle der Schweiz viel eher, den Ausbau der heimischen Wasserkraft zu forcieren. Die grosse Frage bei der Energiewende auf beiden ­Seiten des Teiches sei aber die gleiche: Wie könne die ständige Verfügbarkeit von Energie sichergestellt werden, da Windkraft und Fotovoltaik nur zu bestimmten Zeiten Strom erzeugen? (seb.)

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