Die Einführung des neuen Lehrplans läuft wie geplant

BISCHOFSZELL. Der neue Lehrplan tritt am 1. August 2016 in Kraft, die Umsetzungsphase dauert von 2017 bis 2021.

Werner Lenzin
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BISCHOFSZELL. Der neue Lehrplan tritt am 1. August 2016 in Kraft, die Umsetzungsphase dauert von 2017 bis 2021. Diesen Zeitplan nannte Walter Berger, der nächstes Jahr als Chef des kantonalen Amts für Volksschule zurücktritt, vor rund 500 Mittelstufenlehrern in der Bischofszeller Bitzihalle letzten Mittwoch. «Die Vorbereitungen laufen auf kantonaler Ebene, bei Schulbehörden und bei den Schulleitern und der Auftrag ist erteilt.»

Ganzheitlicher Auftrag

Für Berger fokussiert der Lehrplan auf den Unterricht und dient dem Zweck des ganzheitlichen Bildungsauftrages, wobei die Erziehung ergänzend zum Elternhaus erfolgen soll. «Methoden, Lehrmittel und Didaktik werden angepasst und sechs Zielbereiche definieren den neuen Lehrplan.» Das Wegfallen des Französischunterrichts bezeichnete Berger als politischen Entscheid. 35 Lehrerinnen und Lehrer hätten am 15. Oktober die Ausbildung zum Multiplikator für den Lehrplan 21 begonnen.

«Lest den neuen Lehrplan, bevor ihr euch in Diskussionen engagiert», forderte Anne Varenne, Präsidentin Bildung Thurgau. Die Voraussetzungen für die Lehrerinnen und Lehrer seien im neuen Lehrplan gegeben: Lehrer wollten ihre Schüler auf die Herausforderungen in Gesellschaft und Beruf möglichst gut vorbereiten.

Weitere Lohnforderung

Die Mittelstufenkonferenz bestätigte den Vorstand einstimmig für weitere vier Jahre und wählte die Frauenfelderin Barbara Müller neu in den Vorstand. Konferenzpräsidentin Sabina Stöckli präsentierte ihren Jahresbericht in Form einer Zeitreise. «Es ist schön, dass wir mit einer Lohnerhöhung dieses Jahr die Wertschätzung auch auf dem Konto spüren dürfen, nun gilt es noch, auch für die Fachlehrerinnen für Textilarbeit die Löhne anzuheben.»