Die Chance genutzt

Die Frauenfelder Stimmberechtigten haben die Chance genutzt, die sich auf dem Murgwiesen-Buebewäldli-Areal bietet. Wie eine Insel liegt es zwischen Murg und Mühlewiesenkanal. Ein Park an dieser zentralen Stelle ist eine überzeugende Idee.

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Die Frauenfelder Stimmberechtigten haben die Chance genutzt, die sich auf dem Murgwiesen-Buebewäldli-Areal bietet. Wie eine Insel liegt es zwischen Murg und Mühlewiesenkanal. Ein Park an dieser zentralen Stelle ist eine überzeugende Idee.

Die Frauenfelder sind konsequent geblieben – über anderthalb Jahrzehnte hinweg. 1997 lehnten sie ein Strassenprojekt quer durch das Buebewäldli ab. Hätten sie angenommen, könnte jetzt kein Auen-Park gebaut werden. Auch damals fiel der Entscheid mit einer Zweidrittelsmehrheit.

Der Stadtrat kann das klare Ja zum Murg-Auen-Park als Vertrauensbeweis werten. Mit seiner Stadtentwicklungspolitik liegt er auf Kurs. Fredi Marty, der als einziger Gemeinderat den Park ablehnte, hat den skeptischen Steuerzahlern eine Stimme gegeben. Er kann jedoch nicht alle Nein-Stimmen auf seinem Konto verbuchen. Dafür hat er sich vor der Abstimmung zu wenig engagiert.

Thomas Wunderlin

t.wunderlin@thurgauerzeitung.ch