Die böse Hazel Brugger passiert im Eisenwerk

FRAUENFELD. Sie sei die böseste Frau der Schweiz, liest man im «Tages-Anzeiger». Die Slampoetin und Kolumnistin Hazel Brugger ist auf jeden Fall höchst scharfzüngig und erfüllt von absurdem, schwarzem Humor, wie man in nur selten auf Literaturbühnen sieht.

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Hazel Brugger Slampoetin, Kolumnistin (Bild: pd)

Hazel Brugger Slampoetin, Kolumnistin (Bild: pd)

FRAUENFELD. Sie sei die böseste Frau der Schweiz, liest man im «Tages-Anzeiger». Die Slampoetin und Kolumnistin Hazel Brugger ist auf jeden Fall höchst scharfzüngig und erfüllt von absurdem, schwarzem Humor, wie man in nur selten auf Literaturbühnen sieht. Auf Einladung der Veranstalter Kultur im Eisenwerk und Kaff tritt die junge Zürcherin heute abend im Theater im Eisenwerk auf. In ihrem ersten abendfüllenden Programm «Hazel Brugger passiert» zieht sie aus, die Welt zu verbessern. Immerhin für einen Abend. Virtuos und stets bescheiden brüskiert sie, kreiert wilde Geschichten aus dem Nichts und findet schöne Worte für das Hässliche. Mit ihrem verspielten Charme penetriert sie kompromisslos die Psyche jedes Zuschauers – und der hat auch noch Spass daran. Schonungslos, detailverliebt und mit viel Herz zerlegt Hazel Brugger die Welt in Einzelteile. Und führt ihr Publikum dabei stets über einen schmalen Grat, mal still, mal wild, aber immer sehr komisch. (red.)

Heute im Theater im Eisenwerk. Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Showbeginn um 20 Uhr. Sitzplätze ausverkauft, Restkarten an der Abendkasse.

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