Die «Blick»-Kandidatin tritt an

Im März wählen die Steckborner ihre Behörde. Die CVP Ortspartei nominierte am Samstag einstimmig ihre beiden Kandidatinnen.

Margrith Pfister-Kübler
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Die CVP-Frauen Brigitte Mueller und Petra Hoksberger kandidieren für die Geschäftsprüfungskommission und für den Stadtrat. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Die CVP-Frauen Brigitte Mueller und Petra Hoksberger kandidieren für die Geschäftsprüfungskommission und für den Stadtrat. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

STECKBORN. CVP-Präsident Leo Stäheli sprach am Samstagmorgen im See & Park Hotel Steckborn von einem entscheidenden Schritt: Die CVP will wieder Einzug halten in die Behörde mit zwei Kandidatinnen, die «einen breiten Wissensfundus mitbringen». Seit der Abwahl von Stadtammann Thomas Baumgartner vor vier Jahren ist die CVP als Partei nicht mehr im Stadtrat Steckborn vertreten. Vom bisherigen Stadtrat treten auf Ende der Amtsperiode Juni 2015 Walter Labhart und Albert Gräflein zurück. Zudem besteht in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) eine Vakanz.

Bei «Blick»-Aktion dabei

An der Nominationssitzung gab es keine Selbstbeweihräucherung. Es herrschte informative Dichte. «Unsere Stadtratskandidatin Petra Hoksberger lebt seit 17 Jahren in Steckborn und wird neue Blickwinkel in die Behörde bringen», sagte Leo Stäheli – überzeugt davon, dass sie sich nicht einschüchtern lassen wird. Hoksberger war bei der «Blick»-Aktion «Achter Bundesrat» dabei. «Die haben mir Mut gemacht, in die Politik einzusteigen», so Hoksberger in schwäbischer Mundart. «Ich bin manchmal schweizerischer als jeder Schweizer», lacht sie. Nationalität: Schweizerin und Deutsche. Die 52-Jährige setzt um, was sie anpeilt: Adventsstadt Steckborn ist ein Beispiel. Ursprünglich hat sie Schneiderin gelernt, von 1991 bis 1993 oblag ihr die Atelierleitung im Modegeschäft Rudolph Moshammer, München, leitende Funktionen hatte sie in der Bernina Steckborn, heute ist sie Unternehmerin.

Von der Bank an die Schule

Brigitte Mueller, Jahrgang 1956, wohnt seit 16 Jahren in Steckborn und kandidiert für das vakante Amt als Geschäftsprüfungskommissionsmitglied. Politisch kommt sie aus einem luzernischen CVP-Haus. Nach ihrem beruflichen Start als Primarlehrerin folgte eine Zweitausbildung bei einer Zürcher Grossbank im kaufmännischen und organisatorischen Bereich. Dann zog es sie wieder zurück zum Schulwesen als Schulleiterin, Schulevaluatorin und Schulinspektorin. Mueller zu ihren Qualifikationen: «Mein berufliches Wissen im Aufsichtsbereich möchte ich in der GPK einbringen.»