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Die Bespendete

Hilfestellung Älter werden ist nicht einfach. Das erlebt Frau M. am eigenen Leib. Viele Umstände führten dazu, dass die 87-Jährige ihr geliebtes Zuhause vor kurzem aufgeben und in ein Heim ziehen musste. Doch das alles selber zu organisieren und durchzuführen – ein Ding der Unmöglichkeit.
Daniela Ebinger

Hilfestellung Älter werden ist nicht einfach. Das erlebt Frau M. am eigenen Leib. Viele Umstände führten dazu, dass die 87-Jährige ihr geliebtes Zuhause vor kurzem aufgeben und in ein Heim ziehen musste. Doch das alles selber zu organisieren und durchzuführen – ein Ding der Unmöglichkeit.

«Viele ältere Menschen sind in solchen Situationen überfordert», sagt Raimund Disch, Bereichsleiter der Pro Senectute Thurgau. Er ist für Frau M. mittlerweile nicht nur ein guter Berater, sondern half ihr aktiv beim Suchen eines Heimplatzes, bei der Wohnungsauflösung, der Endreinigung und dem Umzug. Dank der Spenden kann Pro Senectute helfen, wo Hilfe bei bedürftigen Rentnern nötig ist. «Ein grosses Problem stellt die Depotgebühr für den Wohnplatz dar, und wir sind immer froh, wenn wir dafür eine kreative Lösung finden», sagt Disch.

Regelmässige Besuche und persönliche Gespräche

Frau M. lebt schon viele Jahre alleine. Ihr Ex-Mann zahlte ihr kurz nach der Pensionierung die zugesprochene lebenslange Rente nicht mehr aus. «Körperlich wie finanziell wurde für mich alles zunehmend mühsamer, und ich wusste nicht, wen ich um Hilfe bitten könnte», sagt die 87-Jährige. Eine Freundin machte sie damals auf die Pro Senectute aufmerksam. «Wenn es Pro Senectute nicht gegeben hätte, wüsste ich nicht, wo ich heute wäre», sagt sie dankbar, «ich schätze ebenso die regelmässigen, persönlichen Besuche und Gespräche von Herrn Disch.»

Seit einiger Zeit kommt Frau M. schon in den Genuss von Spenden der Herbstsammlung. Nebst umfassenden Beratungen konnte Frau M. mit Hilfsmitteln für das tägliche Leben der Alltag erleichtert werden. Unterstützende Massnahmen für Hörgeräte ermöglichen ihr die Kommunikation und somit ein Teilhaben am gesellschaftlichen Leben. Dies könnte sie sich mit ihrer minimalen Rente nicht leisten. «Mit all den Rückvergütungen und bürokratischen Sachen kenne ich mich nicht mehr so gut aus und bin froh um jede Hilfe», sagt sie.

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