Die Aussengemeinden wollen den Stau auch nicht

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St. Gallen In St. Gallen sind Pförtneranlagen zurzeit ein viel diskutiertes Thema. An den Einfahrtstoren in die Stadt soll der Privatverkehr mit Lichtsignalanlagen gestaut werden. Sie würden dort länger warten, haben dafür im Stadtzentrum meist freie Fahrt. Dafür stark gemacht hat sich unter anderen die mittlerweile abgewählte FDP-Stadträtin Patrizia Adam. Widerstand regt sich dort, wo die Schleusen stehen sollen.

Die Ausserrhoder Gemeinde Teufen wehrt sich dagegen, dass der Stau auf ihr Gebiet verlegt wird. Sie hätte lieber, der Autobahnzubringer von der Liebegg quer durch die Stadt St. Gallen würde endlich gebaut. Die Ostschweiz hinkt der Restschweiz in diesem Bereich hinterher. Pförtneranlagen gibt es rund um die Stadt Zürich. Auch in der Region Baden-Wettingen wird zurzeit ein regionales Verkehrsmanagement eingeführt. (wu)