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Die Asylsituation im Hinterthurgau

Region Unsere Zeitung hat bei allen Hinterthurgauer Gemeinden nachgefragt, wie die aktuelle Situation betreffend Asylsuchende ist und ob allenfalls das Interesse besteht, bis zu sieben Personen an die Gemeinde Wilen abzugeben:

- Aadorf: Die Asylsuchenden sind dezentral in verschiedenen Liegenschaften untergebracht. Derzeit sind es 31 Personen, womit das Soll genau erreicht wird. Aadorf will keine Personen an Wilen abgeben.

- Bettwiesen: Die Asylsuchenden sind in einer gemieteten Wohnung in einem älteren Mehrfamilienhaus untergebracht. Derzeit sind es vier Asylsuchende, womit das Soll erreicht wird.

- Bichelsee-Balterswil: Die Asylanten sind in Mietwohnungen einquartiert. Derzeit sind es vier Personen, das Soll liegt bei neun. Der Gemeinderat befasst sich an der nächsten Thema mit dem Wilener Angebot.

- Braunau/Wuppenau: Die beiden Gemeinden pflegen im Thema Asyl eine Zusammenarbeit. Bis vor Kurzem waren Asylsuchende in Braunau untergebracht. Nach einem Ausweisungsentscheid sind keine Personen mehr aufgenommen. Das Soll in Braunau liegt bei drei Personen, jenes in Wuppenau bei vier. «Aufgrund der neuen Situation seit der Ausschaffung prüfen wir alle Optionen», sagt Wuppen­aus Gemeindepräsident Martin Imboden. Braunaus Gemeindepräsident David Zimmermann sagt: «Wir werden uns zu einem späteren Zeitpunkt eventuell bei Kurt Enderli melden.»

- Eschlikon: Die Gemeinde hat das ehemalige Pfarrhaus an der Bahnhofstrasse 17 gekauft, um Asylsuchende unterzubringen. 14 Personen sind derzeit aufgenommen, das Soll liegt bei 15. «Wir sind gut aufgestellt, haben einen eigenen Betreuer und ein Migrationstreff wurde gegründet. Es würde keinen Sinn machen, Asylsuchende abzugeben», sagt Gemeinderätin Isabelle Denzler.

- Fischingen: Bei einem Sollbestand von neun Personen sind derzeit vier in einer Wohnung untergebracht. Im Falle von Engpässen will man auf das Angebot aus Wilen zurückkommen.

- Lommis: Keine Meldung.

- Münchwilen: Bei einem Soll von 18 Personen weilen aktuell zehn Asylsuchende im Bezirkshauptort. Einzelpersonen sind in einer Liegenschaft der Gemeinde untergebracht, eine Familie mit zwei Kindern lebt in einer angemieteten Wohnung. «Es besteht derzeit kein Bedarf für das Wilener Angebot. Sollten weitere Zuweisungen sehr kurzfristig erfolgen, dann kann es eine Option werden», sagt Gemeindepräsident Guido Grütter.

- Rickenbach: Derzeit sind es fünf Flüchtlinge bei einem Soll von neun. In der Kollektivunterkunft leben zwei Personen. In der neuen Kollektivunterkunft, welche Anfang Oktober eröffnet wird, mietet Ri­ckenbach vier Betten in zwei Zimmern. Nach einem Jahr ist der Vertrag kündbar. In der Folge monatlich; Kündigungsfrist drei Monate.

- Sirnach: Bei einem Sollbestand von 25 Personen sind 33 aufgenommen. Sie sind in Busswil und Sirnach in Wohnungen einquartiert. Sirnach wird wohl länger keine Asylsuchenden aufnehmen müssen. Es besteht keine Notwendigkeit, Personen nach Wilen weiterzugeben.

- Tobel-Tägerschen: Die Asylsuchenden sind in einem gemeindeeigenen Haus untergebracht. Derzeit sind es zwei Personen, das Soll beträgt vier. Solange genügend freie Plätze vorhanden sind, wird das Wilener Angebot ausgeschlagen.

- Wängi: Die Asylsuchenden sind in verschiedenen Wohnungen einquartiert. Zurzeit sind es bei einem Soll von 15 Personen deren 16. Es werden keine Flüchtlinge an Wilen abgegeben. (sdu)

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