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Die Arbeit kommt erst

Zu enthusiastisch war die Stimmung bei der Gründung der Wärme Frauenfeld AG. Das zeigt der externe Untersuchungsbericht auf. Es gab Fehleinschätzungen und blauäugige Entscheidungen. Diese Beurteilung nimmt sich der Stadtrat zu Herzen.
Mathias Frei

Zu enthusiastisch war die Stimmung bei der Gründung der Wärme Frauenfeld AG. Das zeigt der externe Untersuchungsbericht auf. Es gab Fehleinschätzungen und blauäugige Entscheidungen. Diese Beurteilung nimmt sich der Stadtrat zu Herzen. «Wir übernehmen die volle Verantwortung», sagt Stadtpräsident Anders Stokholm. Der Stadtrat hat auf Vorschlag der Gutachter Massnahmen getroffen. Viel Gewicht kommt den Public-Corporate-Governance-Regeln zu. Damit Interessenkonflikte nicht mehr vorkommen und Kompetenzen klar geregelt sind.

Die Vergangenheit muss bewältigt sein. Jetzt geht's an die Zukunft. Denn in Sachen Wärmering kommt der grosse Lupf erst. Bis nächsten Sommer läuft die Stundung. Spätestens dann muss der Wärmering auf finanziell stabilem Grund stehen. Stadt- und Gemeinderat müssen nun zu einer einvernehmlichen Sanierungslösung kommen. Ob es aufgrund der Erkenntnisse aus dem Bericht sinnvoll ist, an einer Aktiengesellschaft festzuhalten, muss sich in den nächsten Monaten zeigen. Zweifel sind aber durchaus angebracht.

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