Die alljährliche Grippewelle ist angekommen

FRAUENFELD. In der zweiten Woche des Jahres meldeten in der Schweiz 104 Ärzte des Sentinella-Meldesystems 12,9 Grippeverdachtsfälle auf 1000 Konsultationen. Hochgerechnet entspricht diese Rate 109 Konsultationen auf 100 000 Einwohner, wie das Bundesamt für Gesundheit letzte Woche bekanntgab.

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FRAUENFELD. In der zweiten Woche des Jahres meldeten in der Schweiz 104 Ärzte des Sentinella-Meldesystems 12,9 Grippeverdachtsfälle auf 1000 Konsultationen. Hochgerechnet entspricht diese Rate 109 Konsultationen auf 100 000 Einwohner, wie das Bundesamt für Gesundheit letzte Woche bekanntgab. Die Grippemeldungen verdoppelten sich im Vergleich zur Vorwoche und lagen zum erstenmal in der diesjährigen Grippesaison über dem nationalen epidemischen Schwellenwert. Die meisten neuen Fälle gab es bei den Kleinkindern unter vier Jahren. Der Thurgau gehört zu den Kantonen, die besonders betroffen sind.

Es handle sich um eine normale Grippewelle, sagt Agnes Burkhalter, Stellvertreterin des Thurgauer Kantonsarztes. Sie sei nicht alarmierend. Für eine Impfung sei jetzt etwas spät: «Man hätte sie letztes Jahr machen müssen.» (wu)

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