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Die Abrechnung der gescheiterten Expo-Vorlage

FRAUENFELD. Die Kosten der Expo spielten im Abstimmungskampf eine wichtige Rolle. Dennoch schwieg sich die Abstimmungsbotschaft darüber aus, welche Nettokosten man anvisierte, kritisiert der Ermatinger SP-Kantonsrat Peter Dransfeld.

FRAUENFELD. Die Kosten der Expo spielten im Abstimmungskampf eine wichtige Rolle. Dennoch schwieg sich die Abstimmungsbotschaft darüber aus, welche Nettokosten man anvisierte, kritisiert der Ermatinger SP-Kantonsrat Peter Dransfeld. In der Begründung einer Einfachen Anfrage spiesst er auch die wiederholte Formulierung «Das Appenzell» auf. Diese lasse vermuten, «der Horizont massgeblicher Akteure weise nicht weit über Zürich hinaus».

Der materielle Schaden ist nach Meinung des Expo-Befürworters zwar überschaubar. Nach dem Kunstmuseum und dem Agro-Food-Innovation-Park handle es sich aber erneut um ein «glückloses Grossprojekt des Kantons». Dransfeld fordert deshalb eine Analyse des «Jahrhundertprojekts». Mit Blick auf künftige grosse Projekte lohne es sich, den Gründen für die schwindende Akzeptanz sowohl in der inhaltlichen Arbeit als auch in der Kommunikation «nüchtern nachzugehen».

Abrechnung mit den Eliten

Das Volksnein kann laut Dransfeld als «Abrechnung mit den Eliten» verstanden werden, da namhafte Persönlichkeiten hinter dem Kredit gestanden seien. Das Abstimmungsresultat könne zum «unseligen Schluss» führen, gute Projekte und Demokratie seien schlecht vereinbar.

Unter anderem will er wissen, wie im Wettbewerb die Bedeutung der Nachhaltigkeit und Nachnutzung mit dem nötigen Nachdruck sichergestellt wurde und ob es einen klaren Auftrag gab bezüglich Kostentransparenz, Nachhaltigkeit, Nachnutzung und regionale Kultur. Auch fragt Dransfeld, ob die veranstaltenden Regierungen ihren Willen nicht deutlicher hätten bekunden müssen. (wu)

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