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Der Thurgau wird unterschätzt

Vor 15 Jahren zog Myriam Keller der Arbeit wegen von Frauenfeld nach Graubünden. Seit letztem Herbst ist die 39-Jährige CEO von Graubünden Ferien. Sie ist überzeugt: Auch der Thurgau bietet touristisch viel.
Leandra Reiser
Myriam Keller CEO Graubünden Ferien (Bild: pd)

Myriam Keller CEO Graubünden Ferien (Bild: pd)

Frau Keller, wollten Sie schon immer nach Graubünden?

Myriam Keller: Eigentlich habe ich das überhaupt nicht geplant, das alles entstand ein wenig durch Zufall. Ich habe ursprünglich das KV gemacht und war dann lange Zeit im Finanzsektor tätig. Als vor 15 Jahren in Arosa eine Stelle als PR- und Medienmanagerin ausgeschrieben war, bewarb ich mich, bekam den Job und packte kurzerhand die Koffer – obwohl ich davor noch nie in Arosa gewesen bin.

Konnten Sie sich damals schon ausdenken, dass Sie eines Tages CEO werden?

Keller: Nein, damit hätte ich wirklich nie gerechnet. Ich habe nie so etwas wie Karriereplanung gemacht, sondern liess alles auf mich zukommen. Gefällt mir der Inhalt einer Arbeit, reizt mich das. Ich wurde nicht einfach CEO, weil ich diese höhere Position anstrebte.

Sie sind interimistisch Geschäftsführerin von Graubünden Ferien. Werden Sie das Amt bereits bald wieder abgeben?

Keller: Im Moment läuft eine Evaluationsphase, in der wir uns eine neue Strategie für unser Unternehmen überlegen. In den nächsten Wochen wird dann entschieden, wer von jetzt an weiterhin die Geschäftsführung übernimmt.

Hätten Sie Interesse an der Weiterführung?

Keller: Es waren sieben intensive Monate als CEO, die mir sehr viel Freude bereiteten. Die Arbeit macht mir Spass und bietet viele interessante Aufgaben. Was ich auf jeden Fall bereits sagen kann, ist, dass ich sicher weiterhin im Unternehmen Graubünden Ferien bleiben möchte.

Gefällt Ihnen Graubünden besser als der Thurgau?

Keller: Ich finde es wunderschön hier und das Bündnerland ist mir in den letzten Jahren ehrlich gesagt schon richtig ans Herz gewachsen. Es ist aber schwierig, die beiden Kantone zu vergleichen. Ich finde, der Thurgau ist eine unterschätzte Tourismusregion und hat sehr viel zu bieten.

Was zum Beispiel?

Keller: Gerade jetzt, da die Obstbäume in Blüte sind, ist der Thurgau wunderschön und einfach Natur pur. Die Gegend ist ausserdem ideal für Wanderungen und Velotouren. Zudem bietet der Bodensee manchmal eine schon fast mediterrane Stimmung.

Würden Sie den Thurgau noch immer als Heimat bezeichnen?

Keller: Ja, einerseits schon. Ich spreche immer noch vom Heimgehen in den Thurgau und besuche ihn sicher etwa einmal pro Quartal. Andererseits habe ich hier in Chur eine Familie gegründet und mir ein Umfeld aufgebaut.

Fahren Sie oft Ski?

Keller: Sehr oft, ja. Ich bin schon ein bisschen zu einem Bergkind geworden hier oben. Wir wandern auch viel mit der Familie.

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