Der Thurgau ist vorbereitet

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Eine Hungersnot im Kanton Thurgau? Auch heute durchaus möglich, sagt Hans Peter Schmid, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz und Armee des Kantons Thurgau. «Für den Thurgau haben wir 21 verschiedene Risiken untersucht. Drei davon könnten gemäss Analyse mit grösserer Wahrscheinlichkeit eine Lebensmittelknappheit zur Folge haben: Ein starkes Hochwasser am See, ein starkes und weiträumiges Erdbeben sowie ein lang anhaltender Stromausfall», sagt er. Die Umsetzung der Prozesse in Katastrophenfällen brauche jedoch eine gewisse Zeit, bis alles funktioniere, «deshalb ist es ratsam, sich einen Lebensmittelvorrat für drei bis fünf Tage anzulegen.» Zudem gebe es die App alertswiss, welche relevante Informationen zum Verhalten bei Katastrophen und Notlagen in der Schweiz enthält. Auch ein Notfallplan sowie Empfehlungen zum Lebensmittelvorrat sind dort aufgeführt. (sba)