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Der «Tesla» der Eisenbahntechnik

Die SIG Neuhausen und die Maschinenfabrik Oerlikon haben die Akku-Lokomotive 1918 hergestellt. Sie macht ihre erste von unzähligen Fahrten im Auftrag der Papierfabrik Cham am 8. März 1920. Mit maximal 17 Kilometern pro Stunde fährt die Lokomotive namens «Marie» in den Folgejahren durchs Dorf und transportiert in Spitzenzeiten gegen 80000 Tonnen Fracht pro Jahr. Im Jahr 1925 erhält sie eine Remise auf dem Gelände der Fabrik. Während einer Revision 1962 wird die dank Akkubetrieb emissionslose Lokomotive revidiert und kurzzeitig durch eine Dampflok ersetzt.

Am 9. März 2009, also fast genau 89 Jahre nach ihrem ersten Einsatz, dann ein Schreckensmoment: «Marie» erleidet einen Achsenbruch und entgleist. Sie wird daraufhin zur Reparatur abtransportiert. Im Januar 2012 brennt es im Papieribähnli. Die Feuerwehr Cham ist rechtzeitig zur Stelle. Zwei Jahre später hat das 36 Tonnen schwere Fahrzeug dort ausgedient. (bier/hil)

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