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Der Superwahltag ist für den Kanton kein Heilsbringer

FRAUENFELD. Die vergangenen Grossratswahlen brachten einen historischen Minusrekord. Bei nur 30,4 Prozent lag die Stimmbeteiligung. Deshalb wurde im Thurgau der Ruf nach einem Superwahltag laut, einer Wahl von Legislative und Exekutive am gleichen Sonntag.

FRAUENFELD. Die vergangenen Grossratswahlen brachten einen historischen Minusrekord. Bei nur 30,4 Prozent lag die Stimmbeteiligung. Deshalb wurde im Thurgau der Ruf nach einem Superwahltag laut, einer Wahl von Legislative und Exekutive am gleichen Sonntag. Der Kanton erachtet diese Massnahme aber nicht als sehr wirkungsvoll, um die Stimmbeteiligung entscheidend anheben zu können.

Verzerrung vermeiden

«Die Zusammenlegung der Erneuerungswahlen des Grossen Rates, des Regierungsrates sowie der Bezirksbehörden- und Friedensrichterwahlen im Kanton Thurgau dürfte die Wahlbeteiligung nicht merklich erhöhen», schreibt der Regierungsrat in der Beantwortung einer Einfachen Anfrage von SVP-Kantonsrat Hanspeter Gantenbein aus Wuppenau. Eine höhere Stimmbeteiligung wäre zu erwarten, würden die kantonalen Wahlen an einem eidgenössischen Abstimmungstermin durchgeführt werden. Doch aufgrund «möglicher Überlagerungen und Verzerrung aus polarisierenden Sachfragen» werde darauf verzichtet.

Zusammenlegung ungewiss

Gantenbein wollte wissen, ob der Regierungsrat die kantonalen Wahlen in vier Jahren zusammenlegen werde. «Der Regierungsrat wird die Situation für die Wahlen 2019/2020 unter Berücksichtigung aller Aspekte genau prüfen», schreibt die Kantonsregierung dazu. (sme.)

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