Der Sohn übernimmt das Steuer

Elf Garagen öffneten am 21. Auto-Spektakel Frauenfeld ihre Tore. Im Fokus der Besucher: Energieeffiziente Autos und Neuheiten vom Genfer Automobil-Salon.

Mario Tosato
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Die Macher: Werner Thomi und sein Sohn Marcel. (Bild: tos)

Die Macher: Werner Thomi und sein Sohn Marcel. (Bild: tos)

FRauenfeld. Bereits vor über 20 Jahren fand in Frauenfeld im Frühling während sieben Wochen in verschiedenen Garagen eine Autoausstellung statt. Werner Thomi ist der «Vater» dieses Anlasses.

Nach seinen Angaben können mit dem Auto-Spektakel Synergien genutzt und Kosten gespart werden. Der Werbeauftritt erfolgt gemeinsam.

Sohn hat übernommen

Das Datum des Spektakels wird so festgelegt, dass auch Neuheiten vom Genfer Automobil-Salon gezeigt werden können.

Heute zähle das Frauenfelder Auto-Spektakel zu den grössten Autoausstellungen der Ostschweiz, sagt Werner Thomi. Sein Sohn Marcel Thomi ist Präsident der Frauenfelder Fachgaragen, er hat das Steuer übernommen. Laut ihm habe sich das Konzept bestens bewährt und werde jeweils den Bedürfnissen der Branche leicht angepasst.

Von Beginn weg ist auch die Amag Retail Frauenfeld dabei, erklärt der Geschäftsführer Charly Müller. Während einigen Jahren, liess das Rahmenprogramm, die Autos fast vergessen. Heute konzentrieren sich die Auto-Spektakels der Gegenwart wieder eindeutig auf die Autos. Nach seinen Aussagen zeigten sich die Besucherinnen und Besucher sehr interessiert.

Sie nutzten auch die Gelegenheit, die neuen, grossen Ausstellungshallen und die moderne Werkstätte der Amag zu besichtigen.

Strassenverkehrssteuer sparen

Ein Mann der ersten Stunde ist auch Bruno Ramseyer, Inhaber der Garage Aigner AG. Ihm ist aufgefallen, dass sich die Auto-Interessierten vor allem für Kleinwagen und die Energieeffizienz interessieren, um von der 50prozentigen Erleichterung der Strassenverkehrssteuer zu profitieren.

Ramseyer stellte auch fest, dass das Auto-Spektakel im Thurgau die Autoausstellung für jene sei, die nicht nach Genf an den Auto-Salon fuhren.