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Der ruhende Anker in der hektischen Vorweihnachtszeit

Uftakle & Abshake
Chris Marty
Eveline Cappilli aus Elgg und Madlen Sommer aus Aadorf.

Eveline Cappilli aus Elgg und Madlen Sommer aus Aadorf.

«Die etwas andere Weihnachtsparty», die jeweils am Vortag vor Heiligabend stattfindet, ist etwas ganz Besonderes: ein ruhender Anker in der hektischen Vorweihnachtszeit. Es gibt sie schon seit über dreissig Jahren. Begonnen hat alles im Eisenwerk und findet nun, seit ein paar Jahren, in der Konvikthalle statt. Von der ursprünglich 10-köpfigen Organisatorengruppe ist nur noch J. Markus Heer übrig geblieben, der sie seit vielen Jahren mit viel Aufwand und Herzblut organisiert.

Dieses Jahr stand das 8-köpfige «Funkollective» mit mitreissendem Funk und Soul von Joss Stone, Incognito, Maceo Parker und vielen anderen auf der Bühne. «Mir ist wichtig, dass die Musik nicht zu laut und tanzbar ist», erklärt Heer. Er geht jedes Jahr ein volles Risiko ein, denn die Party wird weder gross beworben, noch erhält sie finanzielle Unterstützung. «Weil die Gäste wissen, wer dahinter steckt, kommen sie», ist er überzeugt. Dieses Jahr waren es um die 200 zahlende Besucherinnen und Besucher.

Eveline Cappilli aus Elgg freut, dass es an der Party, trotz der Nähe zu Weihnachten, keine Weihnachtsdeko gibt. Sie schätzt auch das gehobenere Durchschnittsalter der Gäste, das um die Vierzig liegen dürfte: «Die Atmosphäre ist sehr locker und offen, ich fühle mich wohl», fügt sie an. Auch Madlen Sommer (Aadorf) kommt ins Schwärmen: «Die Party ist nicht grundlegend anders, aber jedes Jahr gut!» Sie ist nicht zum ersten Mal hier und kann sich gut ans erste Konzert in der Konvikthalle erinnern: «Ich weiss den Namen der Band nicht mehr, aber das Konzert war super! – Die Band heute kommt auch gut an», ergänzt sie. Auch Maria Hug ist vom Anlass begeistert: «Es ist sehr familiär hier und die Musik ist ausgezeichnet!», findet sie. Ebenfalls angetan ist Georgina Diefenbacher (beide aus Frauenfeld): «Ich spüre viel Energie. Toll ist auch die höhere Altersstufe.»

Ebenfalls nicht zum ersten Mal an der Party ist Marcel Maij, der Leiter der Jugendmusikschule Frauenfeld: «Die Party ist eine wohltuende Oase in der Weihnachtszeit!» Dem pflichtet auch seine Partnerin, Sarah Maij (beide aus Bürglen), bei: «Sie ist eine Verschnaufpause zwischen Christbaumschmücken, Guetzlibacken und dem Weihnachtsfest», erläutert sie und gibt preis: «Wenn jeweils mein Mann mit ‹Froilein Heidelberger› an der Party spielt, ist das für mich ein besonderes Highlight!»

Zu den Youngstern in der Konvikthalle gehören Mario Bolli und Elia Mathias aus Frauenfeld: «Im Duo mit Elia stört mich das höhere Durchschnittsalter nicht», verlautet Bolli und ergänzt: «Diese Musik hört man nicht jeden Tag. Sie ist eine willkommene Abwechslung zur Weihnachtsmusik und genau meine Richtung.» Auch Mathias strahlt: «Funk und Soul sind für mich zum Virus geworden, mein Vater, J. Markus Heer, hat mich angesteckt!»

Chris Marty

www.frauenfeld-events.ch

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