Der Rücktritt als Schock

Stadträtin Christa Thorner berichtete an der Jahresversammlung des Quartiervereins Vorstadt, wie sie der Rücktritt des Stadtammanns überraschte.

Stefan Hilzinger
Drucken
Teilen
Präsident Christian Wälchli verabschiedet Vizepräsidentin Andrea Ferraro nach sechs Jahren im Vorstand des Quartiervereins Vorstadt. (Bild: Stefan Hilzinger)

Präsident Christian Wälchli verabschiedet Vizepräsidentin Andrea Ferraro nach sechs Jahren im Vorstand des Quartiervereins Vorstadt. (Bild: Stefan Hilzinger)

FRAUENFELD. «Die 10 Minuten des Stadtrates» heisst üblicherweise der letzte Punkt auf der Traktandenliste der Frauenfelder Quartiervereine (QV). An der Jahresversammlung des QV Vorstadt am Freitagabend in der Kanti-Mensa sprach Frau Vize-Stadtammann Christa Thorner. «Ihr Verein hat der Stadt etwas voraus: Er hat bereits ein bewilligtes Budget», sagte sie mit einem Augenzwinkern. Es sei ein Schock gewesen, als die vier Stadträte im Herbst erfuhren, dass Carlo Parolari nicht mehr antreten werde. «Der Chef verlässt unser gut funktionierendes Team», sagte Thorner. Trotz unterschiedlicher Ansichten sei der Stadtrat immer als Team aufgetreten. Das solle so bleiben.

Im Team des QV wurde ein Wechsel bereits vollzogen. Vizepräsidentin Andrea Ferraro hatte den Rücktritt erklärt. Zu ihrem Nachfolger wählte die Versammlung einstimmig den früheren Profi-Eishockeyspieler Thomas Jakob. Ende Jahr zählte der QV Vorstadt 162 Mitglieder, was Präsident Christian Wälchli als «klein, aber fein» bezeichnete.