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«Der Rennsport hat mich schon immer fasziniert»

Der Steckborner Garagist Herbert Bürgi hat seit 1963 eine Rennfahrerlizenz. Beim Memorial Bergrennen geht er mit einem Jawa 600 Roadster an den Start.
Margrith Pfister-Kübler
Herbert Bürgi Teilnehmer des Memorial Bergrennens Eichhölzli (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Herbert Bürgi Teilnehmer des Memorial Bergrennens Eichhölzli (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Herr Bürgi, Sie haben mit Edgar Sidamgrotzki, dem Chef vom kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit, dem Memorial Bergrennen 1962 wieder auf die Beine geholfen. Was war der Auslöser?

Herbert Bürgi: Ja, die Wiedergeburt des Bergrennens ist Edgar Sidamgrotzki zu verdanken. Als er einst das Plakat vom ersten Bergrennen Steckborn-Eichhölzli im Jahr 1955 im Schaufenster des inzwischen verstorbenen Fahrlehrers Hans Schiess sah, liess ihn diese Idee nicht mehr los, und er kam zu mir. Ich war sofort begeistert, und so haben wir die Sache angepackt. Edgar Sidamgrotzki als Präsident, ich als Vizepräsident.

Sie stellen am Rennen stets Ihre Halle zur Verfügung. Was löst so viel Engagement aus?

Bürgi: Beim Bergrennen arbeiten viele mit Herzblut mit. Diesen Leuten kann man vertrauen. Es ist für mich selbstverständlich, den historischen Autos eine sichere Übernachtung in meinen Hallen zu gewähren. Und meine Frau Ruth packt überall mit an.

Wie kamen Sie zum Rennsport?

Bürgi: Der Rennsport hat mich schon immer fasziniert. Als junger Automechaniker bin ich 1961 nach England, um bei der British Motor Corporation die Technik der englischen Autos zu erlernen. 1963 habe ich beim ACS die Rennlizenz erworben und 1968 in Paris die Rennlizenz für Formelrennwagen. Ich bin keine Meisterschaften gefahren, sondern nur Rennen, die mir gefallen haben.

Mit welchem Auto fahren Sie am Wochenende das Memorial?

Bürgi: Mit einem Jawa 600 Roadster, Baujahr 1940. Es wurden einst sechs Fahrzeuge dieses Modells in die Schweiz importiert. Erstbesitzer meines Jawa war Caston Schaechtlin aus Müllheim. Nach wechselvollem Schicksal kaufte ich das Auto und habe 25 Jahre daran gearbeitet. Dieses Mal fahre ich im Corso, mit 19 PS und drei Gängen fährt man keine Bergrennen.

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