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Der Regierungsrat bekennt sich zur Thurgauer Jugend

FRAUENFELD. Der Thurgauer Regierungsrat zeigt sich optimistisch bezüglich der geistigen Verfassung der Thurgauer Jugend. Sie zeige mit vielfältigen Engagements, «dass sie alles andere als passiv ist».
Thomas Wunderlin

FRAUENFELD. Der Thurgauer Regierungsrat zeigt sich optimistisch bezüglich der geistigen Verfassung der Thurgauer Jugend. Sie zeige mit vielfältigen Engagements, «dass sie alles andere als passiv ist». In einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme erwähnt der Regierungsrat insbesondere Aktivitäten in Sport-, Kunst- und Musikvereinen, in Pfadi, Jubla und Cevi, auch «schulische und berufliche Einzelleistungen und -engagements».

Pessimistische Interpellation

Damit antwortet der Regierungsrat auf die Interpellation «Christliche Werte in der Wohlstandsgesellschaft» vom April 2015. Eingereicht wurde sie von Andrea Vonlanthen (SVP, Arbon), fünf Mitinterpellanten und 53 Mitunterzeichnern. Sie fürchten gemäss Interpellationsbegründung, dass die globalisierte Welt ohne christlichen Wertekompass in «Orientierungslosigkeit, Sinnleere und soziale Kälte» abstürzt, und sie beklagen, dass der «wachsenden Islamisierung» ein geschwächter christlicher Glauben gegenübersteht.

Ein Kernsatz in der Interpellationsantwort: «Der Regierungsrat kann der Ansicht nicht folgen, wonach junge Menschen generell orientierungslos seien und an Sinnleere litten.»

Nicht nur christliche Wurzeln

Der Regierungsrat betont weiter, dass «viele Grundsätze unseres ethischen Handelns» nicht allein auf christliche Ursprünge zurückzuführen seien. Unsere Staatsform gründe «auf der Naturrechtslehre, auf humanistischen, aufklärerischen, säkularen, liberalen und traditionell auch auf christlichen Werten». Thurgauer Schüler sollen laut Regierungsrat den Hintergrund christlicher Feiertage und elementare christliche Grundsätze kennen. Dabei handle es sich um Allgemeinbildung, die vom konfessionellen Religionsunterricht abzugrenzen sei.

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