Der Pfeil muss ins Ziel

FRAUENFELD. Übers Wochenende war Frauenfeld bereits zum zweitenmal Austragungsort der Schweizer Meisterschaften im Dart. Rund 1000 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz versammelten sich in der Rüegerholzhalle.

Chris Marty
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Training, Konzentration und Ruhe: Die Teilnehmer versuchen den ganz grossen Wurf in der Rüegerholzhalle. (Bild: Chris Marty)

Training, Konzentration und Ruhe: Die Teilnehmer versuchen den ganz grossen Wurf in der Rüegerholzhalle. (Bild: Chris Marty)

Die Infrastruktur ist gut in Frauenfeld. Doch ausschlaggebend, dass die Meisterschaften zum zweitenmal in Frauenfeld ausgetragen wurden, sei auch die Unterstützung durch Stadt und Kanton gewesen, sagt OK-Präsident Enrico Di Bartolo auf. Der Verband ist in 130 Mannschaften, sieben Regionalverbände und eine A-, B- und C-Liga gegliedert, wobei neben Teams aus der Zentralschweiz, Basel und Schaffhausen auch Ostschweizer eine starke Fraktion mit Titelanwärtern stellten. Alleine Frauenfeld beheimatet rund 20 Dartmannschaften.

Christkind bringt Dartscheibe

Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm stattete am Freitagabend dem Anlass einen Besuch ab und versuchte sich im Dart: «Leider hat es nicht gereicht. Gegen Regierungsrat Jakob Stark habe ich zwei zu eins verloren.» Aber: «Auf nächste Weihnachten gibt es sicher eine Dartscheibe . . ., und vielleicht ziehen wir Weihnachten sogar etwas vor.»

Stadtpräsident Stokholm ist begeistert, dass die Schweizer Meisterschaften wiederum in Frauenfeld stattfinden: «Es ist ein Superanlass.»

Jeannette Stoop hat alles schon erreicht. Sie ist Thurgauer-, Schweizer-, Europa- und Weltmeisterin im Einzel: «Um Erfolg zu haben, braucht man Geduld und Spass am Spiel. Der Rest ist Kopfsache, Technik und Training.» Turnier-Küchenchef Rocco Fulciniti war schon Dart-Schweizer-Meister, Team-Europameister und belegte an der WM 2013 den dritten Platz. Mit dem Turnierstart ist er zufrieden: «Bei den Besuchern kommt das Essen an.» Zu seinem Darterfolg ist er mit einem täglichen Training von bis zu acht Stunden gekommen.

Alle übernachten in der Region

Ein kleiner Kraftakt war die Unterbringung der Teilnehmer: «Fast alle übernachten in Hotels der Region», sagt Mitorganisator Enrico Tocci. Begeistert von der guten Organisation sind die drei Frauen Katja Alther, Moni Billig und Corinne Reist. Letztere sagt: «Ich bin überwältigt von den vielen Dartkästen und dem riesigen Aufbau. Es läuft alles wie am Schnürchen.»

Die Organisatoren: Rocco Fulciniti (von links), Enrico Di Bartolo, Enrico Tocci, Stadtpräsident Anders Stokholm und Franco Laporta.

Die Organisatoren: Rocco Fulciniti (von links), Enrico Di Bartolo, Enrico Tocci, Stadtpräsident Anders Stokholm und Franco Laporta.

Von der Organisation begeistert: Katja Alther, Moni Billig, Jeannette Stoop und Corinne Reist.

Von der Organisation begeistert: Katja Alther, Moni Billig, Jeannette Stoop und Corinne Reist.

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