Der Mythos von Freiheit auf zwei Rädern

Er verkörpert das Lebensgefühl der 70er-Jahre: der Kultfilm «Easy Rider» aus dem Jahr 1969.

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Er verkörpert das Lebensgefühl der 70er-Jahre: der Kultfilm «Easy Rider» aus dem Jahr 1969. Eine ganze Generation wollte das Gefühl von Freiheit und Abenteuer erleben, das Peter Fonda vermittelt, wenn er als «Wyatt» mit seinen Freunden auf Harley-Davidson-Motorrädern zum Lied «Born to Be Wild» über die Route 66 fährt. Noch heute entscheiden sich Motorradfahrer und Fahrerinnen für eine Harley-Davidson, weil diese noch immer für Freiheitsgefühle steht.

«Easy Rider» ging nicht nur in die Filmgeschichte ein, der Roadmovie hat auch die amerikanische Motorradfirma Harley-Davidson indirekt vor dem Ruin gerettet. Sie liess sich von den 15 bis 20 Jahre alten, radikal umgebauten Auslaufmodellen, die im Film zu sehen waren, inspirieren. Fortan prägten verlängerte Lenkgabeln und breite Ledersitze mit Sitzlehne das Motorrad.

Die Firma wurde 1903 in Milwaukee, Wisconsin, von William S. Bill Harley und Arthur Davidson gegründet. 1969 wurde sie von der American Machine and Foundry Company (AMF), einem grossen Mischkonzern, aufgekauft. Anfang der 80er- Jahre übernahmen Manager und Mitarbeiter mit Hilfe eines Kredites den Betrieb. (red.)