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Der Katerball verlief ohne Gewaltakte

Nach rückläufigen Besucher-zahlen in den vergangenen Jahren kamen 2012 wieder mehr Gäste. Trotz 1500 Besuchern auf engstem Raum blieben alle friedlich.

RICKENBACH. Der Katerball ist zusammen mit dem Lenggiball in Lenggenwil der grösste Maskenball in der Region. Auch dieses Jahr zog er am vergangenen Donnerstag rund 1500 Fasnächtler an, die bis fast zum Morgengrauen feierten. Das sind aber weniger als zu den besten Zeiten, als rund 1900 Fasnachtsbegeisterte im Rickenbacher Mehrzwecksaal zugegen waren.

Die diesjährige Zahl ist aber wieder um rund 200 Personen höher als 2011, was vor allem die organisierenden Vereine – Musikverein Harmonie Rickenbach, Männerchor Rickenbach, Faustballgemeinschaft RiWi und TV Ägelsee – freut.

Auflagen wurden entschärft

Im vergangenen Jahr hatten die Vereine noch deutlich gespürt, dass auf Auflagen der Feuerschutzpolizei verschärft worden sind. Damals musste aus Sicherheitsgründen die beliebte Bierschwemme vom Keller in ein externes Zelt ausgelagert werden. Da es ein weiteres Jahr zuvor zu Schlägereien gekommen war, wurde zudem das Eintrittsalter von 16 auf 18 Jahre angehoben. Dies hatte nicht nur einen grösseren organisatorischen und finanziellen Aufwand zur Folge, sondern sorgte bei den Vereinen für tiefere Einnahmen – für gewöhnlich ein vierstelliger Betrag pro Verein und Jahr. Bettina Brauchli, Sprecherin des Katerball-OK und gleichzeitig in der Harmonie Rickenbach aktiv, sagt: «Ja, das war vergangenes Jahr ein Thema, da der Katerball für uns eine wichtige Einnahmequelle ist.» Für dieses Jahr liegen die Zahlen zwar noch nicht vor, Brauchli geht aber davon aus, dass der Abschluss positiver ausfallen wird als 2011.

Unruhestifter mit Arealverbot

Für die 51. Ausgabe des Katerballs zieht sie ein durchwegs positives Fazit. Dies begründet sie auch mit der Tatsache, dass es zu keinerlei Gewaltszenen gekommen ist. Rund zehn Personen sowie ein Hund einer privaten Sicherheitsfirma sind im und vor dem Mehrzwecksaal patroulliert. Das Sicherheitsdispositiv ist seit den Vorfällen im Jahr 2010 erhöht worden. Bettina Brauchli sagt dazu: «Jene sieben bis acht Personen, die damals für Unruhe sorgten, haben nun ein Arealverbot. Wir kenne diese Personen und haben sie am Katerball 2012 nicht gesehen.» (sdu)

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