Der Countdown läuft…

Die Zeit rinnt unentwegt. Schon feiern wir den Frühlingsbeginn. Die Osterhasen schmelzen in den Läden bei den sommerlich zu nennenden Temperaturen. Und schon sind Sommerferien, der 1. August und wieder Weihnachten. Es lohnt sich kaum, den Christbaumschmuck zu versorgen.

Stefan Hilzinger
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Die Zeit rinnt unentwegt. Schon feiern wir den Frühlingsbeginn. Die Osterhasen schmelzen in den Läden bei den sommerlich zu nennenden Temperaturen. Und schon sind Sommerferien, der 1. August und wieder Weihnachten. Es lohnt sich kaum, den Christbaumschmuck zu versorgen.

Dem Lauf der Zeit kann sich niemand entziehen – auch die Frauenfelder Stadtbusse nicht. Chronos, der Gott des Taktfahrplanes, wacht unerbittlich, dass sich die fünf Linien jede halbe oder Viertelstunde pünktlich am Bahnhof treffen. Die Chauffeure stehen ständig unter Zeitdruck und Harndrang.

Im November wurde den pressierten und wartenden Seelen am Bahnhof Abhilfe versprochen. Das beruhigende Ding nennt sich Echtzeitanzeige. Auf der Tafel steht, in wie vielen Minuten der nächste Bus ankommt und wieder losfährt. Zürich hat das schon, Frauenfeld vielleicht bald.

Der Stahlträger für die Anzeige jedenfalls ragt schon seit einigen Wochen nackt in den Himmel, oben mit Folie umwickelt, damit der Zahn der Zeit respektive der Rost nicht schon am Eisen nagen kann. Dem Pfeiler täte ein Schild gut, auf dem steht, wie lange es noch geht, bis die Echtzeitanzeige kommt.