Der Chronist des Konzils erhält ein Gesicht

SALENSTEIN. Ohne die Aufzeichnungen von Ulrich Richental würden wichtige Schilderungen über das Alltagsleben zu Zeiten des Konzils in Konstanz fehlen. Doch über das Leben des Verfassers der Richental-Chronik ist nur wenig bekannt.

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SALENSTEIN. Ohne die Aufzeichnungen von Ulrich Richental würden wichtige Schilderungen über das Alltagsleben zu Zeiten des Konzils in Konstanz fehlen. Doch über das Leben des Verfassers der Richental-Chronik ist nur wenig bekannt. In seinem Werk gibt er einige Informationen über sich preis, in Urkunden der Zeit taucht er nur selten auf. Bisher waren keine zeitgenössischen Bilder von ihm bekannt.

Der Historiker und Konzilexperte Dominik Gügel hat bei seinen Recherchen für den Konzil-Band der Publikationsreihe «Der Thurgau im späten Mittelalter» aber eine Entdeckung gemacht: «Er hat sich in seiner Chronik verewigen lassen.» Um welches Bild es sich handelt und wie Gügel seine Entdeckung belegt, wird er kommenden Montag in einem öffentlichen Vortrag auf dem Arenenberg erstmals präsentieren. Ende Mai werden seine Forschungsergebnisse mit dem ersten Band der Publikationsreihe veröffentlicht. (red.)

Vortrag: 7. April, 19 Uhr, Festsaal Probus, Schlossgut Arenenberg. Eintritt 7 Franken inklusive Apéro.

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