Der Auftrag ist begehrt

Im Eschliker Schulhaus Bächelacker herrscht akuter Platzmangel. Mit einem Erweiterungsbau will die Schulbehörde Abhilfe schaffen. Am Architekturwettbewerb beteiligen sich 50 Architekturbüros. Im September werden die Projekte präsentiert.

Olaf Kühne
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Die Sekundarschule Bächelacker: Die Schulbehörde plant an der Südseite (links) einen dreistöckigen Anbau. (Bild: Olaf Kühne)

Die Sekundarschule Bächelacker: Die Schulbehörde plant an der Südseite (links) einen dreistöckigen Anbau. (Bild: Olaf Kühne)

ESCHLIKON. So gelöst hat man Schulpräsidentin Susanna Koller nach einer Gemeindeversammlung selten gesehen. Mit nur gerade drei Gegenstimmen brachte sie im letzten Dezember den Antrag für einen Architekturwettbewerb durch.

Dies, nachdem Bauprojekte in Eschlikon in der Vergangenheit meist einen schweren Stand hatten. Doch vor fünf Monaten zogen Koller und Schulleiter Philipp Rüdin alle Register, um den Stimmbürgern den akuten Platzmangel im Schulhaus Bächelacker darzulegen. Ein dreigeschossiger Anbau an der Südseite soll das Problem lösen.

Den bewilligten Architekturwettbewerb schrieb die Schulbehörde noch im Dezember aus. Über 100mal wurden in Folge die Unterlagen bezogen, teilt die Behörde in einem Zwischenbericht mit. 50 Architekturbüros haben schliesslich ihre Bewerbung eingereicht. Acht Arbeiten wählte die Jury aus, sowie zwei Büros aus der Kategorie «Nachwuchs». Ende April konnten die Auserwählten dann das Schulhaus besichtigen.

Sie haben nun bis 3. Juli Zeit, ihre Projektvorschläge einzureichen; bis 17. Juli müssen sie ihre Visualisierungen in Modellform erstellt haben. Im August will die Jury die Projekte bewerten und einen Sieger erküren. Im September schliesslich werden die eingereichten Vorschläge der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Eschliker Schulbehörde ist also auf gutem Weg, ihren ambitionierten Zeitplan einzuhalten. Denn Schulpräsidentin Brunner will den auf sieben Millionen geschätzten Bau nächstes Jahr an die Urne bringen.

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