Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Der Auftakt ist gemacht

BICHELSEE. Die vier bisherigen Regierungsräte und die zwei neuen Kandidaten stellten sich am Samstag auf einem Podium in Bichelsee. In die Haare kriegten sie sich dabei nicht.
Christoph Heer
Die vier Bisherigen Cornelia Komposch, Carmen Haag, Monika Knill und Jakob Stark, Moderater Alex Frei sowie die beiden Neuen Walter Schönholzer und Ueli Fisch diskutieren im evangelischen Kirchgemeindehaus in Bichelsee. (Bild: Christoph Heer)

Die vier Bisherigen Cornelia Komposch, Carmen Haag, Monika Knill und Jakob Stark, Moderater Alex Frei sowie die beiden Neuen Walter Schönholzer und Ueli Fisch diskutieren im evangelischen Kirchgemeindehaus in Bichelsee. (Bild: Christoph Heer)

Man war – seitens Organisatoren – etwas nervös, da es zum ersten Mal in diesem Winter etwas Schnee gab. «Aber ich denke nicht, dass die Strassenverhältnisse jemanden davon abhielten hier zu erscheinen», sagte Richard Peter. «Natürlich machte ich mir vorgängig etwas Sorgen, aber die lösten sich schnell in Luft auf.» Peter organisierte das Podium zu den Regierungsratswahlen vom 28. Februar mit Hilfe der CVP-Ortsparteien Bichelsee-Balterswil, Eschlikon und Fischingen.

Streng, aber fair

Alle sechs Kandidierenden freuten sich augenscheinlich, dass der Startschuss zum Wahlkampf im Hinterthurgau erfolgte. In seiner gewohnt strengen, aber jederzeit fairen Linie, moderierte Kantonsrat Alex Frei das gut einstündige Podium und entlockte den sechs Kandidaten etliche interessante Aussagen. Jakob Stark (SVP, bisher), Monika Knill (SVP, bisher), Carmen Haag (CVP, bisher), Cornelia Komposch (SP, bisher), Walter Schönholzer (FDP, neu) und Ueli Fisch (GLP, neu) überzeugten nach Aussagen einiger Besucher. So weiss jetzt unter anderem Bernadette Principe aus Balterswil, wen sie wählen wird: «Da ich von den Kandidaten doch einige neue Aspekte erfahren habe und sie mit guten Antworten auf die Fragen reagierten, habe ich mich kurzerhand entschlossen und weiss jetzt genau, wer meine Stimme erhält.»

Zum ersten Mal an einer solchen Wahlveranstaltung war der 19jährige Jung-CVPler Josua Kaufmann aus Bichelsee. «Absolut interessant, was man so alles zu hören bekommt und welche Politprominenz man alles kennenlernen darf», schwärmte er. «Ich auf alle Fälle konnte mir ein gutes Bild machen und weiss jetzt genau, wer von den sechs Kandidierenden meine Stimme erhält.»

Unter dem gut 50köpfigen Publikum – welches zu einem grossen Teil aus aktiven und ehemaligen Kommunalpolitikern bestand, darunter auch viele Kantonsratskandidaten – war auch Markus Stark aus Balterswil. Er hätte sich noch etwas mehr Pfeffer erhofft: «Ich kann mir vorstellen, dass sich die zwei Neuen, angesichts der Anwesenheit des ganzen Regierungsrates, nicht ganz so aufs Äusserste hin trauten. Wären die beiden alleine gewesen, hätten sie vielleicht etwas mehr über ihre Standpunkte referiert.»

Noch in einer Wohlfühloase

Das Podium fand in einem ruhigen Rahmen statt, nahe einer Wohlfühloase. Ob sich das mit zunehmendem Wahlkampf noch ändern wird, wird sich zeigen. Alle sechs Kandidaten sind sich darin einig, dass es den Kanton Thurgau noch einige Jahrzehnte geben wird und ein Kanton Ostschweiz wohl noch lange kein Thema wird. Es war, laut den Worten von Moderator Alex Frei, ein wertvoller Kontakt mit der Regierung und den Neuen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.