Den Tanz neu entdecken

TanzPlan Ost ist schweizweit ein Beispiel, wie kantonsübergreifende Kulturförderung funktioniert, wie es in einem Communiqué heisst: Die acht Ostschweizer Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St.

Merken
Drucken
Teilen

TanzPlan Ost ist schweizweit ein Beispiel, wie kantonsübergreifende Kulturförderung funktioniert, wie es in einem Communiqué heisst: Die acht Ostschweizer Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau, Glarus, Graubünden, Schaffhausen und Zürich sowie das Fürstentums Liechtenstein hätten 2007 erkannt, «dass die Kunstsparte Tanz ohne eine interkantonal koordinierte Tanzförderung in der Region Ostschweiz/Liechtenstein wenig Überlebenschancen hat».

Für alle Generationen

2012 setzt das Festival zum Sprung über Generationen an. Ob einzelne Tanzschaffende oder etablierte Kompanien: die 24 mitwirkenden Tänzerinnen und Tänzer von 23 bis 64 Jahren bieten ein Zweitagesprogramm. Kinder ab zwei Jahren, Jugendliche, Erwachsene und Senioren sind zum Zuschauen und Mitmachen in Theatern der Ostschweiz und des Fürstentums eingeladen.

Dem erwachsenen Publikum präsentiert TanzPlan Ost zwei Abendprogramme. Einen Kurzstückabend mit den vier Kompanien Stefanie Grubenmann, Philip Amann & Kilian Haselbeck, Alberto Franceschini & Mirko Guido sowie die Rotes Velo Tanzkompanie. Den Samstag eröffnet jeweils die Cie Prototype Status. Zentral steht das Tanzprojekt des TanzPlans Ost auf dem Programm, ein neues Stück mit acht unabhängigen Tanzschaffenden mit Bezug zur Region.

Befreiende Momente erforschen

Der im Toggenburg aufgewachsene Patrik Widrig und seine Partnerin Sara Pearson erforschen unter dem Titel «Ja!Ja!Ja!» mit den Tanzprofis verschiedener Generationen die befreienden Momente, wenn ein Mensch herzhaft «Ja!» sagt und sich auf innerweltliche Abenteuer oder neue Lebens- und Bewegungsformen einlässt. (red.)

Die Tanzorte: Lokremise St. Gallen, 23. bis 26. August; TanzRaum Herisau, 7. bis 8. September; TAK Theater Liechtenstein Schaan, 14. bis 15. September; Phönix-Theater 81 Steckborn, 2. bis 3. November.