Den Schlössern Sorge tragen

In der letzten Folge der Sommer-Serie über die Thurgauer Schlösser kommen die Denkmalpfleger zu Wort. Sie erzählen vom Umgang der Schlossherren mit ihren Schlössern und von der Faszination, welche die historischen Bauten umgibt.

Jeanette Herzog
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Schloss Altenklingen ist wegen seiner Unberührtheit eines der Lieblingsobjekte von Beatrice Sendner. (Bild: Reto Martin)

Schloss Altenklingen ist wegen seiner Unberührtheit eines der Lieblingsobjekte von Beatrice Sendner. (Bild: Reto Martin)

Frauenfeld. Sensibel oder grob können die Hände eines Schlossherrn im Umgang mit seinem Schloss sein, erzählt Beatrice Sendner, Leiterin des Amts für Denkmalpflege des Kantons Thurgau. Die schützenswerten Anwesen würden eine feinfühlige Hand brauchen, damit sie trotz Renovationen und Umnutzungen ihren historischen Charakter behalten, sagt Sendner. Dennoch gebe es Schlossbesitzer, die sich an ihrem Schloss selbst ein Denkmal setzen und das Historische aus den Mauern vertreiben würden. Für die Denkmalpfleger sind das frustrierende Erfahrungen; ist doch der Unterhalt ihr oberstes Gebot.

(jhe)

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